Spektakulärer Fund auf einem Acker in der Schusterau: Mitarbeiter des Forstamts stießen auf eine 50 Kilogramm schwere US-Fliegerbombe. Polizei und Bundesheer rückten aus.
Mitten im lockeren Erdreich lag ein Relikt aus dem Zweiten Weltkrieg – und zunächst war unklar, wie gefährlich der Fund tatsächlich war.
Mitarbeiter des Forstamts der Stadt Wien entdeckten gestern auf einem Acker in der Schusterau in der Donaustadt eine mutmaßliche Fliegerbombe. Sofort wurde die Polizei alarmiert.

Polizeidrohne hat mitgesucht
Beamte des Stadtpolizeikommandos Donaustadt sicherten den Bereich. Um auszuschließen, dass sich Personen in der Umgebung aufhielten, kam zusätzlich eine Polizeidrohne zum Einsatz.
Dann die Gewissheit: Ein Sprengstoff-Experte stellte fest, dass es sich tatsächlich um eine rund 50 Kilogramm schwere amerikanische Fliegerbombe handelte.
Entminungsdienst rückte an
Damit war klar: Hier musste der Profi ran. Der Entminungsdienst des Bundesheeres wurde hinzugezogen. Die Spezialisten entschärften das Weltkriegsrelikt direkt vor Ort und sorgten anschließend für den sicheren Abtransport.

