Das Haus des Meeres ist überzeugt: Artenschutz beginnt vor der eigenen Haustüre! Neue Quartiere an der Außenfassade sollen heimischen und streng geschützten Fledermäusen künftig als dringend benötigte Rückzugsorte dienen. Zehn der insgesamt 22 Arten der Stadt profitieren von den neu geschaffenen Schlafplätzen.

Wichtiges Projekt

Initiiert wurde das Projekt vom Naturschutzbund Wien, der gemeinsam mit dem Haus des Meeres, der Veterinärmedizinischen Universität und dem Lainzer Tiergarten innovative Maßnahmen zum Schutz der Fledermäuse umsetzt. Sie sind nämlich wendige Jäger und unverzichtbare Helfer im Kampf gegen lästige Insekten. Gleichzeitig zählen sie zu den am stärksten gefährdeten Säugetieren des Landes.

Spezielle Quartiere

Der Naturschutzbund hat spezielle Spaltenquartiere aus Holz entwickelt, die als Ersatzschlafplätze im Siedlungsgebiet dienen sollen. Zudem wird dokumentiert, welcher Bautyp wie gut angenommen wird. “Als moderner, wissenschaftlich geführter Zoo engagieren wir uns für bedrohte Tierarten aus aller Welt. Darunter auch für oft übersehene Wildtiere unserer Stadt”, so Zoo-Direktor Jeff Schreiner.

Auch die Zweifarbfledermaus ist in der Stadt zu Hause (Bild: Wolfgang Forstmeier).

Auch die Zweifarbfledermaus ist in der Stadt zu Hause (Bild: Wolfgang Forstmeier).

Das neue Fledermaus-Quartier an der Außenfassade (Bild: Haus des Meeres).

Das neue Fledermaus-Quartier an der Außenfassade (Bild: Haus des Meeres).