Oasen des Sommers: So bleiben wir cool in der Hitze

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Besonders für Senioren in Wien sind heiße Sommertage gefährlich. Wir haben ein paar Tipps zusammengesucht, wie sie sich rüsten können.

Der Klimawandel gefährdet nicht nur die Zukunft der Jungen, sondern auch die ­Gegenwart älterer Mitbürger: Längst ist wissenschaftlich erwiesen, dass Menschen über dem 65. Lebensjahr bei Temperaturen von 30 Grad und mehr gesundheitliche Schäden davontragen können – etwa Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck und Infektionen. Vor allem in Großstädten fühlt sich die Hitze im Hochsommer oft unerträglich an. Daher ist die tolle Coole-Zonen-Aktion der Stadt Wien, die im Vorjahr zum ersten Mal umgesetzt wurde, besonders wichtig. Auch heuer freuen sich unsere Mitbürger wieder darauf.

20 bis 24 Grad

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Es sind echte Oasen in einer aufgeheizten Metropole: kühle Innenräume, in die man aus den heißen Wohnungen fliehen kann. In den coolen Zonen herrschen angenehme Tempe­raturen zwischen 20 und 24 Grad, in denen sich gerade Senioren von den Sonnenstrahlen erholen können. Die Pilotprojekte in der Greiseneckergasse 5 in der Brigittenau, eine Tageseinrichtung vom Kuratorium Wiener Pensionisten-Wohnhäuser, und am Volkertplatz in der Leopoldstadt, speziell für Frauen, waren 2023 ein voller Erfolg. Neben Ruhezonen werden dort auch Zeitschriften, Spiele und Getränke angeboten – wunderbar gekühlt!

Einige Fakten zum Klimawandel

• Schon heute ist es weltweit um durchschnittlich 1,1 Grad wärmer als in der vorindustriellen Zeit.
• Die fünf wärmsten Jahre seit 1981 sind in Mitteleuropa nach 2000 aufgetreten.
• 2050 werden weltweit rund 14,5 Millionen Menschen ihr Leben wegen des Klimawandels verloren haben – 8,5 Millionen davon aufgrund von Überschwemmungen.