Die Arbeitnehmer sollen durch das waff-Paket ebenso unterstützt werden wie Unternehmen. „Mit dem Arbeitsprogramm für 2026 bringen wir Stabilität, Sicherheit und Optimismus für den Wiener Arbeitsmarkt. Es ist vitaler Bestandteil der Standortpolitik der Stadt Wien. Der waff ist dabei das strategische Werkzeug, um Arbeitskräfte zu sichern, Menschen zu qualifizieren und soziale Sicherheit mit wirtschaftlicher Stärke zu verbinden“, so Wirtschaftsstadträtin Barbara Novak.
41.600 Menschen profitieren
In Zahlen gegossen heißt das: 149 Millionen Euro stehen zur Verfügung, 41.600 Wienerinnen und Wiener sollen durch berufliche Weiterbildung profitieren. Gleichzeitig erhalten mehr als 1.300 Unternehmen Unterstützung bei der Sicherung von Fachkräften. Ein gutes Signal angesichts der langsamen Erholung der Wirtschaft. Das WIFO prognostiziert ein Wachstum von 1,5 % in Wien (österreichweit 1 %).
Gute Arbeitsmarkt-Daten
Die Dynamik am Wiener Arbeitsmarkt ist demnach hoch: Pro Jahr gibt es 440.000 Arbeitsaufnahmen, die Beschäftigung wächst seit zehn Jahren und mit 941.000 unselbständig Beschäftigten gibt es einen absoluten Höchststand. Wien kann auf einen hohen Anteil an gut qualifizierten Arbeitnehmern verweisen.
Weiterkommen im Beruf
Zentrale Anlaufstelle ist das waff-Beratungszentrum für Beruf und Weiterbildung, das kostenlose, individuelle Beratung zu Aus- und Weiterbildung, Höherqualifizierung und berufliche Neuorientierung bietet. 27.900 Kunden werden heuer erwartet. Über ein Bildungskonto können Förderungen von bis zu 5.000 Euro in Anspruch genommen werden.

Der waff hat heuer einiges vor (Grafik: waff).