Schüler fordern 2G Regel für das Lehrpersonal

(C) Pixabay: Die AKS Wien fordert 2G für neues Lehrpersonal.

Seit bald zwei Jahren befinden sich die Schülerinnen und Schüler des Landes im Krisenmodus. Der Wechsel zwischen Präsenz- und Fernlehre stört nicht nur das Durcharbeiten des Lernstoffes, sondern reißt die Schüler auch aus ihrem sozialen Leben.

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Die Schüler und Jugendorganisation „Aktion kritischer Schüler_innen Wien“ (AKS) präsentierte heute ihre neue Kampagne unter dem Motto „Impfen? Auf Jeden!“. Die Schülerinnen und Schüler fordern neben einer 2G Regel für neu eingestelltes Lehrpersonal, eine breite Informationskampagne rund um die wichtige Impfung in den Schulen.

2G für Lehrpersonal

(C) AKS Wien

Die AKS Wien fordert für Schulen ein erweitertes Sicherheitskonzept. Die 2G-Regel für neu eingestelltes Personal soll dabei eine Strategie sein, Schulschließungen in Zukunft zu vermeiden. „Für neueingestelltes muss die 2G-Regelung gelten! Ungeimpftes Lehrpersonal hat ab 20% Auslastung der Intensivbetten von zu Hause aus zu unterrichten,“ so Maria Marichici, AHS Landesschulsprecherin und Sprecherin der Kampagne.

Weiters soll das Testangebot an Schulen ausgeweitet werden: Mindestens drei verpflichtende PCR-Tests pro Woche für Schüler und Personal sind von der Organisation gefordert. Ebenso brauche es kostenlose FFP2 Masken für alle Schülerinnen und Schüler. Das Lehrpersonal bekommt diese derzeit gratis zur Verfügung gestellt.

Info-Kampagne an Schulen

Eine breite Informationskampagne soll die Impfquote an Schulen erhöhen und etwaige Unsicherheiten der Schülerinnen und Schülern, sowie des Lehrpersonals beseitigen. Daher fordert die Schülerorganisation Vorträge mit medizinischen Expertinnen und Experten, die den Schülern Fragen rund um die Impfung beantworten können. Zudem soll es digital, als auch analog an alle Schulen Information über die Schutzimpfung geben.

„Die Aufklärung über die Impfung ist sehr wichtig-auch an Schulstandorten. Außerdem soll die Möglichkeit einer Impfung im Umfeld einer Schule gegeben sein. Das Bildungsministerium hat seine Pflicht versäumt-jetzt sind wir Schülerinnen und Schüler an der Reihe, Forderungen zu stellen,“ so die Landesvorsitzende der AKS Wien Anna Blume.