So „reich“ sind Schiedsrichter

Unser Sportinsider Robert Sommer.

Bei den Männern in Schwarz sehen die Fans rot! Zuletzt ­ärgerten sich die Violetten über Christian-Petru ­Ciochirca, der sich öffentlich für einen Fehler bei der Wiener Austria entschuldigte. Und immer häufiger fragen fußballbegeisterte Leser den Sport-Insider: Wie viel verdient so ein Schiedsrichter eigentlich in der heimischen Bundesliga?

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Hobby

Gar nicht so wenig: genau 1.350 Euro pro Spiel, die Assistenten erhalten jeweils 675, der Video-Referee bekommt immerhin 810 Euro. Dazu gesellen sich auch noch Fahrtkosten und andere Aufwandsentschädigungen. Ein Top-Referee kann also pro Saison bis zu 50.000 Euro kassieren – ganz okay für ein Hobby!

Butterbrot

Im internationalen Vergleich sind Summen wie diese allerdings ein besseres Butterbrot: In der deutschen Bundesliga beträgt allein das Grundgehalt für einen FIFA-Schiedsrichter 80.000 Euro plus 5.000 Euro für jeden Einsatz. Deutlich mehr übrigens als in der Premier League, wo’s neben dem jährlichen Fixum von knapp 73.900 Euro „nur“ 1.700 Euro für jedes Match extra zu verdienen gibt. Wer auch noch eine Champions-League-Partie pfeifen darf, kann sich ab dem Viertel­finale auf weitere 5.800 Euro Taschengeld freuen. Das ist ungefähr so viel, wie ein gewisser Neymar in Paris pro Stunde abcasht. Selbst dann, wenn er gerade schläft …