Neues, modernes Teleskop

Urania-Sternwarte mit dem Blick in ferne Galaxien

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Die älteste Volkssternwarte des Landes setzt Maßstäbe in der astronomischen Bildungsarbeit. Im Beisein von Veronica Kaup-Hasler wurde das neue Teleskop feierlich eröffnet.

Von der Innenstadt direkt zum Jupiter! Die Urania Sternwarte präsentiert sich nach umfassender Modernisierung mit einem neuen leistungsstarken Teleskop. Die feierliche Wiedereröffnung wurde von Wissenschaftsstadträtin Veronica Kaup-Hasler und VHS-Geschäftsführerin Daniela Ecker-Stepp vorgenommen.

Neues Sternen-Kapitel

Mit dem Teleskoptausch beginnt für die mehr als 100 Jahre alte Volkssternwarte ein neues Kapitel. Die Urania Sternwarte bildet gemeinsam mit dem Planetarium Wien und der Kuffner Sternwarte die astronomischen Einrichtungen der Volkshochschulen und zählt zu den bedeutendsten Orten für astronomische Bildung und Wissenschaftsvermittlung mitten in der Stadt.

Allermodernste Technik

Herzstück der modernisierten Sternwarte ist ein Spiegelfernrohr der Firma ASA Astrosysteme GmbH mit einem Hauptspiegel von 60 Zentimetern Durchmesser. Es ermöglicht deutlich detailreichere Beobachtungen von Sternen, Planeten, Nebeln und Galaxien und eröffnet zugleich neue Möglichkeiten der astronomischen Wissensvermittlung.

Daniela Ecker-Stepp, StR Kaup-Hasler und Michael Feuchtinger (Bild: VHS/Fürthner). ©VHS/Christian Fürthner

Digitale Infrastruktur

Die technische Ausstattung verbindet klassische Himmelsbeobachtung mit zeitgemäßer digitaler Infrastruktur. Künftig können astronomische Beobachtungen nicht nur direkt vor Ort verfolgt, sondern auch in andere Veranstaltungsräume übertragen und für neue Vermittlungsformate genutzt werden.

Wissenschaft trifft auf Neugier

Für die Wiener Volkshochschulen unterstreicht die Modernisierung die besondere Bedeutung der Sternwarte für den Bildungsauftrag der Organisation.

Monatelange Vorarbeiten

Dem Teleskoptausch gingen monatelange Vorbereitungen voraus. Der Ausbau des bisherigen Instruments aus der historischen Kuppel, technische Adaptierungen und der anschließende Einbau und die präzise Justierung des Systems stellten hohe Anforderungen an Planung und Umsetzung.

„Ein Projekt dieser Größenordnung gelingt nur durch das Zusammenspiel vieler engagierter Menschen. Das neue Teleskop bedeutet für uns einen echten Qualitätssprung. Wir können künftig lichtschwächere und weiter entfernte Himmelsobjekte beobachten und unseren Besucherinnen und Besuchern faszinierende Einblicke in das Universum ermöglichen. Gleichzeitig schaffen die neuen technischen Möglichkeiten eine ideale Grundlage für innovative Bildungs- und Vermittlungsangebote“, erklärt Michael Feuchtinger, Direktor der astronomischen Einrichtungen der VHS.

Die historische Urania-Sternwarte in der Innenstadt (Bild: Steiner).
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