WBB-Exklusivinterview: Andy Marek als Präsident?

(C) Red Ring Shots / Daniel Widner: Andy Marek schreibt über seine 27,5 Jahre beim österreichischen Rekordmeister Rapid.

„Mit mir kann man reden!“ Die Rapid-Stimme Andy Marek hat ein Buch über diesen Klub verfasst: „27,5“.

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WBB: Andy, du hast ein Buch mit dem Titel „27,5“ geschrieben. Geht dein „Leben mit Rapid“ nach fast drei Jahrzehnten als Klubservice-Leiter und Stadionsprecher ohne Grün-Weiß weiter?

Andy Marek: Im Allianz Stadion ist jetzt mein Sohn Sprecher. Ich ­moderiere bei vielen Events, organisiere große Veranstaltungen, bin Autor und …

… nach wie vor mit dem Herzen bei Rapid?

Natürlich! Wenn mich die Klubführung um Rat fragt, bin ich zur Stelle.

Insider behaupten, dass du bei der Wahl von Martin Bruckner zum Präsidenten im Hintergrund mit­entscheidend warst.

Das stimmt so nicht! Ich bin auch mit dem Gegenkandidaten Roland Schmid befreundet und habe sogar bei seiner Hochzeit moderiert.

Wie ist dein Verhältnis zu den Ultras?

Es war immer sehr gut und ist es jetzt auch noch. Die Ultras und der Block West sind der Garant für eine tolle Stimmung. Durch unsere Fan­bindung und die einzigartige Unterstützung kamen auch immer mehr Leute zu Rapid.

Manche Ultras sind aber durchaus umstritten, oder?

1994 sind wir mit 80 Fans nach Salzburg gefahren, jetzt sind es 4.000. Da kannst du nicht in jeden einzelnen ­hineinschauen.

Du sprichst schon wie ein Rapid-Präsident! Wann wird es so weit sein?

Wir haben einen guten Präsidenten! Aber wenn der Verein auf meine Erfahrung zurück­greifen will, wird man mit mir reden können.