Die Welt liebt Wien

1,8 Millionen Juli-Gäste: Die Hotel-Kassen klingeln

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Die Touristen lassen Wien hochleben! Im Juli waren 1,848 Millionen Gäste-Nächtigungen zu verzeichnen – ein Plus von 3 Prozent. Seit Jahresbeginn sind es bereits mehr als 11,1 Millionen. Auch bei den Hotel-Umsätzen geht die Kurve nach oben.

Wien bleibt ein echter Publikumsmagnet – und die Hotels dürfen sich über volle Betten und klingelnde Kassen freuen. Allein im Juli wurden in der Bundeshauptstadt 1.848.000 Nächtigungen gezählt. Das sind um drei Prozent mehr als im Juli des Vorjahres.

Noch beeindruckender fällt die Halbjahresbilanz aus: Von Jänner bis Juli kamen bereits 11,144 Millionen Übernachtungen zusammen – ein Plus von fünf Prozent.

Deutsche führen Hitparade an

Wer liebt Wien besonders? Ganz klar: die Deutschen! Mit 332.000 Nächtigungen und einem Plus von sechs Prozent liegen sie im bisherigen Jahresverlauf an der Spitze der wichtigsten Auslandsmärkte.

Dahinter folgen Österreich selbst mit 299.000 Nächtigungen (+10 Prozent) und die USA mit 126.000 (-1 Prozent). Italien brachte 76.000 Nächtigungen (+9 Prozent), Großbritannien 70.000 (+2 Prozent) und Spanien 64.000 (+3 Prozent).

Besonders kräftig legten die Gäste aus der Türkei zu: 49.000 Nächtigungen bedeuten ein sattes Plus von 16 Prozent. Auch Frankreich (+9 Prozent) und die Schweiz (+6 Prozent) sorgten für Zuwachs. Weniger erfreulich: Polen lag mit 63.000 Nächtigungen um zwei Prozent unter dem Vorjahreswert.

145 Millionen Euro für Hotelkassen

Der Wien-Tourismus boomt aber nicht nur bei den Nächtigungen. Im Juni spülten die Gäste 145,07 Millionen Euro netto in die Kassen der Beherbergungsbetriebe. Das entspricht einem Plus von stolzen neun Prozent gegenüber Juni 2025.

Von Jänner bis Juni kamen die Hotels auf insgesamt 647,8 Millionen Euro Nächtigungsumsatz – immerhin zwei Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Schloss Schönbrunn wird von Touristen überrannt (Bild: Schedl).

84.500 Betten für Wien-Fans

Trotz des Gäste-Ansturms bleibt die Hotelauslastung erstaunlich stabil: Im Juli waren rund 73 Prozent der Zimmer belegt. Bei den Betten lag die Auslastung bei 56 Prozent.

Und Wien hat kräftig aufgerüstet: Rund 84.500 Hotelbetten standen im Juli zur Verfügung – etwa 1.600 mehr als ein Jahr zuvor.

Unterm Strich heißt das: Wien zieht weiter. Millionen Gäste kommen, die Hotels verdienen mehr – und die Bundeshauptstadt darf sich über einen Tourismus-Boom freuen, der längst nicht nach Sommerloch aussieht.

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