Seit November wurde landesweit gesammelt, jetzt steht fest: Der Erlös aus der umweltgerechten Verwertung der Handys beträgt rund 540.000 Euro. Das Geld geht zu gleichen Teilen an die Soforthilfefonds von Licht ins Dunkel und der Caritas. Damit ist schnelle Hilfe für Menschen möglich, die unverschuldet in eine Notlage geraten sind – das ganze Jahr über.
Ein Gemeinschaftsprojekt, das verbindet
Die Ö3-Wundertüte ist längst mehr als eine Sammelaktion. Sie ist ein Gemeinschaftsprojekt eines ganzen Landes. Gemeinsam mit der Österreichische Post werden die Wundertüten verteilt und die gesammelten Geräte retour ins Verwertungszentrum nach Wien gebracht – oft klimafreundlich mit E-Fahrzeugen, dem Fahrrad oder zu Fuß.
Auch bei der Herstellung wird auf Nachhaltigkeit und Regionalität gesetzt: Die Wundertüten bestehen aus 100 Prozent Recyclingpapier, produziert in Oberösterreich. Abgegeben werden konnten die alten Handys nicht nur in Postfilialen und Sammelzentren, sondern auch wieder in allen Magenta-Shops.
Schulen setzen starkes Zeichen
Einen besonders engagierten Beitrag lieferten erneut Österreichs Schulen. Im Rahmen der „Ö3-Wundertüten-Challenge 2025“ sammelten Schülerinnen und Schüler 11.723 Handys. Dabei ging es nicht nur ums Sammeln, sondern auch um Bewusstseinsbildung: Umweltschutz, Ressourcenschonung und soziale Verantwortung wurden miteinander verknüpft. Ein Schulprojekt, das Wirkung zeigt – weit über die Klassenzimmer hinaus.
Die Wundertüte kommt wieder
Nach der Aktion ist vor der Aktion: Im Herbst startet die Ö3-Wundertüte wieder in eine neue Runde und kommt verlässlich in alle Haushalte Österreichs. Wer schon früher helfen möchte, kann jederzeit kostenlos Wundertüten bestellen.
Ein altes Handy mag klein sein – doch gemeinsam bewirkt es Großes. Für Familien in Not und für unsere Umwelt. 💚