Park in der Berzeliusgasse

Ball-Saison: Käfig-Lärm und (vorerst) kein Ende

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Um den beliebten Ballkäfig in der Berzeliusgasse gibt es Diskussionen. Der Bezirk hat einiges investiert, um die Anrainer nicht zu stören. Jetzt folgt ein Appell.

Klar ist: Kinder und Jugendliche brauchen Platz für Bewegung. Gleichzeitig haben Anrainer Anspruch auf ein ruhiges Wohnumfeld. Beides unter einen Hut zu bringen, ist das Ziel des Floridsdorfer Ballspielkäfig-Programms. Daher werden Sportanlagen schrittweise modernisiert und lärmreduziert.

Teurer Lärmschutz

Wie im Park in der Berzeliusgasse. Die Stadtgärten haben den Ballspielkäfig mit Lärmschutzmaßnahmen ausgestattet, der Bezirk hat dafür 210.000 Euro in die Hand genommen. Der Ballfangzaun wurde durch ein geräuscharmes Stahlnetz ersetzt, der Boden erhielt einen lärmdämpfenden Kunststoffbelag (EPDM). Auch die Tore wurden gegen lärmärmere Modelle getauscht.

Weiter Beschwerden

Damit sind laut Bezirksvorstehung die baulichen Möglichkeiten ziemlich ausgeschöpft. Leider hat es weiter Anrainer-Beschwerden gegeben. Klar ist aber, dass Kinder in der Ferienzeit beim Ballspielen Lärm machen können.

Daher wurde der Käfig auf Betreiben des Bezirksvorstehers auf 8 bis 21 Uhr begrenzt. Doch leider halten sich nach aktuellen Meldungen nicht alle an die Zeiten. Eine sinnvolle Gesprächsbasis zwischen Anrainern und den spielenden Jugendlichen gibt es auch nicht.

Nacht-Sperre wird geprüft

Daher betont Bezirkschef Georg Papai: “Ich bin kein Freund zusätzlicher Sperrmaßnahmen, wenn gegenseitige Rücksichtnahme ausreicht. Aber dort, wo es notwendig ist, müssen wir auch darüber offen diskutieren. Ich werde daher den Floridsdorfer Umweltausschuss beauftragen, eine Entscheidung zu treffen, ob der Ballspielkäfig zwischen 21 und 8 Uhr versperrt werden soll.”

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