Pechschwarz, winzig klein und schon jetzt ein echter Hingucker: Im Haus des Meeres hat ein kleiner Springtamarin das Licht der Welt erblickt. Der erst wenige Tage alte Nachwuchs kann bereits im Tropenhaus bestaunt werden.
Kleine Affen, große Sprünge
Mit einer Körperlänge von rund 20 Zentimetern zählen Springtamarine zu den kleinsten Affenarten der Welt. Ihren Namen verdanken die flinken Tiere ihrer außergewöhnlichen Sprungkraft: Mithilfe ihrer kräftigen Hinterbeine können sie Distanzen von bis zu vier Metern überwinden.
Ursprünglich stammen Springtamarine aus den Regenwäldern des westlichen Amazonasgebiets. Dort sind ihre Bestände vor allem durch den Verlust ihres Lebensraums und durch Bejagung bedroht. In Zoos werden sie deshalb im Rahmen koordinierter Erhaltungszuchtprogramme gehalten und gezüchtet.
Zuhause im Tropenhaus
Im Haus des Meeres lebt die Affenfamilie im großzügigen, über drei Stockwerke reichenden Tropenhaus.
„Die weitläufige und abwechslungsreich gestaltete Anlage bietet ihnen ideale Bedingungen, um ihre beeindruckende Sprungkraft, ihren Bewegungsdrang und ihr ausgeprägtes Sozialverhalten auszuleben.“
…erklärt Zoodirektor Jeff Schreiner.
Die Tiere leben in kleinen Familienverbänden. Bei der Aufzucht des Nachwuchses packen alle Gruppenmitglieder mit an – und stellen dabei das Tropenhaus schon einmal ordentlich auf den Kopf. Auf dem Speiseplan der Springtamarine stehen Früchte, Baumsäfte, Pilze, Insekten und andere Kleintiere.
Neuer Besucherliebling
Für die Tierpflegerinnen und Tierpfleger des Hauses ist jede Geburt ein ganz besonderer Moment. Doch auch bei den Gästen sorgt der winzige Nachwuchs bereits für Begeisterung: Mit seinem schwarzen Fell und seinen ersten Erkundungstouren hat der kleine Springtamarin beste Chancen, zum neuen Publikumsliebling zu werden.





