Umbau sorgt für Wirbel

Die endgültigen Pläne für den Aumannplatz

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Mit der öffentlichen Präsentation der umstrittenen Pläne für die Umgestaltung des Aumannplatzes haben die grüne Bezirkschefin Silvia Nossek und SPÖ-Klubchef Marcus Altmann versucht, die Wogen rund um das Projekt zu glätten.

Beim Info-Termin am 16. September wurden sie von mehreren Fachbeamten der MA 42 und MA 46 sowie der Gebietsbetreuung tatkräftig unterstützt. Sie versuchten die viele Anfragen der rund 100 überaus interessierten Besucher zu beantworten. Dennoch blieben einige Fragen unbeantwortet.

Fußgeherzone

Mit einer Erweiterung des Parks und der Schaffung einer Fußgängerzone in der dann abgesperrten Währinger Straße soll der Platz attraktiver, vielfältiger nutzbar und klimafit werden, wie die Bezirkschefin meint.

„Menschen würden dann gemütlich im Schatten auf einer Bank sitzen, Kinder gefahrlos spielen und sich im Wasserspiel erfrischen können. Manche liegen dann in der Hängematte und lesen.“

…ist in einer Aussendung der Bezirkschefin nachzulesen. Der Aumannplatz liege im Herzen Währings und habe das Potenzial für einen wunderschönen urbanen Platz. Nur gäbe es dafür derzeit zu wenig Platz. Und das würde sich mit der Neugestaltung ändern.

Verkehrsprobleme 

Als Vorteil für Fußgänger wurden genannt, dass man von der Klostergasse und von der Vinzenzgasse dann ohne Fahrbahn-Querung und ohne Autoverkehr direkt in den Park oder zur Straßenbahn-Haltestelle Richtung Innenstadt gelangen könne. Dass die Umleitung der Verkehrsströme in die Gentzgasse gefährliche Staus verursachen würden, wie dies von einer Bürgerinitiative bei einer Demonstration behauptet wurde, wird von der MA 46 energisch bestritten:

„Wir haben Verkehrszählungen durchgeführt, welche diese Behauptung widerlegen“

…meint man dort. Dass die Währinger das skeptisch sehen, darauf weist eine immer noch laufende Petition der Bürgerinitiative hin, die bereits über 2.800 Unterschriften umfasst.   

Weitere Vorteile

So heißte es: „Die Neugestaltung wird auch für zusätzliche Begrünung sorgen: 450 m2 Entsiegelung erweitern die Parkfläche. In der Diskussion gab BVStv. Robert Zöchling allerdings an, dass sich die Parkfläche verdoppeln würde. Der Park hat aber stolze 2.800 m2 und ist sechsmal so groß wie die Erweiterungsfläche. Im Zuge der Neugestaltung wird der Platz auch eine fixe WC-Anlage nahe der Straßenbahn-Haltestelle bekommen. Ein interessierter Anrainer: „Warum hat man die alte Anlage denn dort abgerissen?“ Die Antwort blieb man freilich schuldig…

Sorgen der Geschäftsleute 

Für die Anforderungen der Geschäfte, Unternehmen und Lokale in Bereich des Aumannplatzes wurde mit Liefermöglichkeiten, einer Ladezone, einem Behindertenparkplatz und einer Haltezone für den schnellen Einkauf angeblich auch vorgesorgt. Der Taxi-Standplatz im Anschluss an die Haltestelle „Aumannplatz“ in der Währinger Straße und die Wien-Mobil-Station am westlichen Teil des Platzes ergänzen das Mobilitäts-Angebot. Die Radverbindung von Pötzleinsdorf bis zum Gürtel wird weiterhin vom Radweg Währinger Straße über die Klostergasse zur fahrradfreundlichen Schulgasse geführt. Für andere Ziele sollen Radfahrer allerdings dann auch durch die Fußgänger-Zone fahren dürfen…

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