Symbol der Hoffnung

Lavendel-Schleife setzt lebendes Zeichen gegen Krebs

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Mit einer außergewöhnlichen Kunstinstallation machten die AGO Austria und GSK Österreich mitten in Wien auf ein wichtiges Thema aufmerksam. Die Aktion „Ich&Krebs – Du bist nicht allein“ am Herbert-von-Karajan-Platz rückte die Bedeutung von Prävention, Früherkennung und Solidarität für Betroffene in den öffentlichen Fokus.

Jährlich erhalten rund 50.000 Menschen in Österreich die Diagnose Krebs, mehr als 400.000 leben mit der Erkrankung. Um das Thema aus dem rein medizinischen Umfeld herauszuholen, verwandelte sich der Platz vor der Wiener Staatsoper für einen Tag in ein lebendiges Kunstwerk.

Im Mittelpunkt stand die dreidimensionale Skulptur „Lavender Loop“ des Wiener Künstler-Kollektivs RingelReih. Sie interpretierte die internationale Krebsschleife als fließende Form, gebildet aus rund 300 Lavendelpflanzen. Im Laufe der Solidaritätsaktion wurden die Pflanzen an Passanten verschenkt, sodass sich die Installation Stück für Stück auflöste und ihre Botschaft in die Stadt hinausgetragen wurde.

Prävention und Vorsorge im Fokus

Eine Krebsdiagnose verändert das gesamte Leben grundlegend. Neben modernster Medizin sind verlässliche Informationen und Orientierung entscheidend. Dr. Christoph Grimm, Past-Präsident und Vorstandsmitglied der AGO, erklärt dazu: „Das oberste Ziel sollte die Vermeidung von Krebserkrankungen sein. Gerade im Bereich der Gynäkologie haben wir mit der HPV-Impfung eine riesengroße Chance eine Vielzahl an Krebserkrankungen zu vermeiden. Darüber hinaus spielt die Früherkennung von Krebsvorstufen oder sehr frühen Krebserkrankungen durch regelmäßige Vorsorge- bzw. Screeninguntersuchungen eine wesentliche Rolle.”

Im Laufe der Aktion wurden die Lavendelpflanzen an Passanten weitergegeben. © Niklas Schnaubelt

Kommt es zu einer Krebsdiagnose, braucht es eine spezialisierte Versorgung, modernste Therapiemöglichkeiten und eine gemeinsame Entscheidungsfindung mit der Patientin, um die bestmögliche Behandlung anbieten zu können.

Starke Selbsthilfe und verlässliche Partner

Neben der medizinischen Begleitung ist das soziale Auffangnetz von zentraler Bedeutung, da Betroffene im Alltag oft zusätzliche Unterstützung benötigen. Dipl.-Ing. Thomas Derntl, Vorstandsmitglied in der Allianz der Onkologischen Patientenorganisationen und Obmann Multiples Myelom Selbsthilfe Österreich, betont: „In Österreich leben über 400.000 Menschen mit einer Krebsdiagnose. Viele von ihnen benötigen neben der medizinischen Versorgung zusätzliche Unterstützung – Information, Erfahrungsaustausch, Beratung und psychotherapeutische Begleitung, besonders in der Nachsorge. Onkologische Patientenorganisationen und Selbsthilfegruppen in ganz Österreich bieten diese Hilfen von Betroffenen für Betroffene an.“

Weitere Infos und das Versprechen “Du bist nicht allein” findet man unter www.ichundkrebs.at

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