Nach Kopietz

Ilse Fitzbauer für den PVÖ Wien-Vorsitz nominiert

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Beim Wiener Pensionistenverband steht ein Wechsel an: Harry Kopietz gibt Anfang November seine Funktion als Landespräsident ab.

Als Nachfolgerin ist Ilse Fitzbauer nominiert – sie wäre die erste Frau an der Spitze des PVÖ Wien.

Wechsel an der Spitze

Die Entscheidung fällt bei der Landeskonferenz am 2. November im Rathaus. Mit Ilse Fitzbauer soll die bisherige Finanzreferentin die Führung des Verbands übernehmen, der in Wien rund 16.000 Mitglieder zählt.

Einsatz für Ältere

Harry Kopietz blickt mit Stolz auf seine Arbeit zurück. „Der PVÖ Wien ist heute moderner, offener und stärker nach außen gerichtet“, betont der scheidende Präsident. Neben Gemeinschaft, Kultur und Freizeit habe die konkrete Interessenvertretung an Bedeutung gewonnen. Ob Pensionen, Teuerung, Pflege, Gesundheit, Wohnen oder Mobilität: Der Verband setzt sich für Anliegen ein, die ältere Menschen im Alltag beschäftigen.

Auch nach seinem Abschied aus der Führung will Kopietz dem PVÖ verbunden bleiben:

„Mit meiner Erfahrung, meinem Netzwerk und, wenn notwendig, auch mit meiner lauten Stimme.“

Erfahrung im Gepäck

Seine designierte Nachfolgerin bringt Erfahrung aus Wirtschaft, Politik und Interessenvertretung mit. Fitzbauer war 35 Jahre in der Privatwirtschaft tätig, unter anderem bei IBM Österreich, und übernahm dabei auch leitende Funktionen.

Dazu kommen 25 Jahre politische Erfahrung in Floridsdorf und Wien. Von 2020 bis 2025 gehörte sie dem Wiener Landtag und Gemeinderat an. Neben ihrem Engagement im Pensionistenverband ist sie heute Vizepräsidentin und Finanzvorständin des Kuratoriums Fortuna.

Eine starke Stimme

Für die Zukunft hat Fitzbauer klare Vorstellungen:

„Ich sehe den Pensionistenverband Wien künftig ganz klar als starke politische Interessenvertretung für die Generation 60+.“ Diese Rolle möchte sie ausbauen – mit einer sozialen und demokratischen Haltung. „Politisch, wohlgemerkt, aber nicht parteipolitisch.“

…betont sie.

Der Verband soll Menschen zusammenbringen, sich vernetzen und selbstbewusst in gesellschaftliche Debatten einbringen. Auch dann, wenn es unbequem wird.

Mitten im Leben

Ein besonderes Anliegen ist Fitzbauer ein zeitgemäßes Bild vom Älterwerden. Überholte Vorstellungen sollen Menschen sichtbar machen Platz, die mit Erfahrung, Kompetenz und Lebensleistung mitten im Leben stehen.

„Menschen, die Verantwortung übernehmen und einen wichtigen Beitrag zu unserer Gesellschaft leisten. Genau das möchte ich sichtbar machen.“

…erklärt Fitzbauer.

Die Mitgliedschaft im PVÖ steht übrigens Menschen jeden Alters offen. Auch wer noch im Berufsleben steht, kann damit eine Organisation unterstützen, die sich bereits heute für die Pensionistinnen und Pensionisten von morgen einsetzt.

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