Gedenktafel enthüllt

In Meidling bleibt Georg Danzer in bester Erinnerung

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Zum 80. Geburtstag des im Jahr 2007 verstorbenen Georg Danzer wurde an seinem Meidlinger Elternhaus eine Gedenktafel enthüllt. Prominente Wegbegleiter und Bezirkspolitiker erinnerten an den prägenden Musiker und seine Jugendjahre.

Auch wenn Georg Danzer selbst den Begriff “Austropop” nicht wirklich machte – er war und bleibt eine Legende dieses Genres. Der unvergessene Musiker wäre am 7. Oktober 2026 80 Jahre alt geworden. Aus diesem feierlichen Anlass wurde an seinem ehemaligen Wohnhaus am Gaudenzdorfer Gürtel 47 eine Gedenktafel enthüllt.

Bezirksvorsteher Wilfried Zankl fand die passenden Worte für die Bedeutung des Musikers und betonte: „Georg Danzer hat mit seinen Liedern Meidling weit über die Bezirksgrenzen hinaus ein Denkmal gesetzt. Es ist uns eine Ehre, ihn heute an seinem Geburtsort dauerhaft zu würdigen.“

Gemeinsam im Gedenken

Unter den Anwesenden befanden sich neben Bezirksvorsteher Wilfried Zankl auch Franz Schwarz, der langjährige Manager von Georg Danzer, sowie Mariella Pfoser, die Managerin des Hotels „Das Gaudenzdorfer“. Ebenfalls vor Ort waren der Hauseigentümer Dr. Klaus Pfoser und die Gemeinderätin Katharina Weninger. Gemeinsam feierten sie die Enthüllung der Tafel genau an jenem Ort, an dem ein wichtiger Teil von Danzers Lebensgeschichte begonnen hatte.

Seinem Elternhaus setzte der Künstler übrigens später ein bleibendes musikalisches Denkmal. In dem Lied „Gaudenzdorfer Gürtel 47“ erinnerte er sich an seine Jugend, den Blick aus dem Fenster auf den Gürtel und seine damaligen Zukunftsträume. Jahre nach diesen Anfängen gelang ihm 1975 mit dem Titel „Jö schau“ der große Durchbruch. Später prägte er gemeinsam mit Wolfgang Ambros und Rainhard Fendrich als Austria 3 nachhaltig die österreichische Musiklandschaft.

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