Kein Bezirk ist ausgenommen, praktisch alle Grätzl sind betroffen. Rund um die Altkleider-Container von mehreren Institutionen wird das Chaos immer größer. Das Wiener Bezirksblatt hat schon öfters über Probleme in Ottakring berichtet. Doch laut den “Sofortmaßnahmen” der Stadt ist es nicht eingrenzbar – die Beschwerden sind grenzenlos. Und der Chaos-Ablauf oft der gleiche.

Keine Rücksichtnahme

Die Kleidersammler nehmen schlicht keine Rücksicht auf andere. Oft entnehmen sie bestimmte Stücke und schmeißen die restlichen Teile auf den Boden und die Gehsteige. Zudem werden immer häufiger Container illegal geöffnet oder aufgebrochen und die offenkundig brauchbaren Kleidungsstücke entnommen. Der Rest wandert auf den Asphalt.

Alles verschmutzt

Das Durcheinander führt die grundsätzlich gute Maßnahme des Kleidersammelns ad absurdum, weil die verteilten Textilien alle verdreckt sind. Dazu wird Ungeziefer angelockt und weiterer Vermüllung rund um die Container Tür und Tor geöffnet. Leider ist das in vielen Gebieten alltäglich.

MA 48 muss ausrücken

Die Beschwerden über diese Missstände mehren sich in allen Bezirken, die MA 48 muss immer häufiger ausrücken, um viel Steuergeld die herumliegenden Altkleider einsammeln und entsorgen. Das ist nicht im Sinne der Aktion, daher wird in der Stadt nun über mögliche Maßnahmen diskutiert.

Hier noch einige Eindrücke des Altkleider-Chaos in den Bezirken:

Komplettes Altkleider-Chaos am 2.3.2026 um 7:12 Uhr in der Herzgasse/Dampfgasse im 10. Bezirk (Bild: Privat).

Altkleider-Chaos am 2.3.2026 um 7:12 Uhr in der Herzgasse/Dampfgasse im 10. Bezirk (Bild: Privat).