Bei einem Lokalaugenschein verschafften sich Bürgermeister Michael Ludwig und Vizebürgermeisterin Barbara Novak persönlich ein Bild vom Fortschritt der Arbeiten. Mit im Gepäck: eine ganz besondere Tradition. Die Fasnachtslaterne, ein Geschenk aus Basel, wurde feierlich an die Stadthalle übergeben. Sie zeigt den ESC-Vorjahressieger JJ und symbolisiert die Staffelübergabe an Wien.
„Wir sind bestens vorbereitet auf ein Event, das rund 170 Millionen Zuseherinnen und Zuseher erreichen wird.“
…zeigte sich Bürgermeister Ludwig überzeugt. Besonders stolz sei man darauf, den Wettbewerb bereits zum dritten Mal nach Wien zu holen.
Auch Vizebürgermeisterin Novak betonte die wirtschaftliche Bedeutung: Der ESC bringe eine enorme Wertschöpfung für die Stadt und setze wichtige Impulse für Tourismus und Wirtschaft.
Rund um die Uhr im Einsatz
Hinter den Kulissen wird längst im Akkord gearbeitet. Bereits seit Ende März laufen die Aufbauarbeiten täglich zehn Stunden, mittlerweile sogar im Zwei-Schicht-Betrieb mit bis zu 20 Stunden pro Tag. Rund 300 Arbeiterinnen und Arbeiter sind zu Spitzenzeiten gleichzeitig im Einsatz.
Die Dimensionen sind beeindruckend:
- 75 Prozent der Gerüstkonstruktion stehen bereits
- Etwa die Hälfte der Scheinwerfer ist montiert
- Über 2.000 Quadratmeter misst die Bühne – bei rund 210 Tonnen Gewicht
Für die perfekte Inszenierung sorgen modernste Technik und beeindruckende Zahlen: Mehr als 2.100 Beleuchtungskörper, über 8.500 LEDs und fast ein Kilometer LED-Tape verwandeln die Halle in eine Hightech-Bühne. Dazu kommen 28 Live-Kameras und hunderte Monitore für die TV-Übertragung.
Stadthalle als bewährte ESC-Bühne
Dass Wien den Song Contest kann, hat die Stadthalle bereits 2015 eindrucksvoll bewiesen. Damals wurde die Arena zum Zentrum der europäischen Musikszene – mit tausenden Fans vor Ort und Millionen vor den Bildschirmen.
Heute zählt die Wiener Stadthalle zu den wichtigsten Eventlocations des Landes. Rund 300 Veranstaltungen pro Jahr locken über eine Million Besucherinnen und Besucher an – Tendenz steigend.
Geschäftsführer Thomas Waldner bringt es auf den Punkt:
„Wien kann Song Contest, die Stadthalle kann Song Contest.“
Ein Fest für ganz Europa
Auch ORF-Generaldirektorin Ingrid Thurnher zeigt sich zuversichtlich: Die Fasnachtslaterne werde als Symbol für dieses besondere Ereignis einen Ehrenplatz erhalten. Der ESC 2026 werde ein Musikfest für alle – international, bunt und verbindend.