Das Chaos um ausgestreutes Gewand rund um die Altkleider-Container wird am 1. Jänner 2027 ein Ende haben. Zu viel Schindluder wurde in den letzten Jahren getrieben (siehe Bericht WBB-Altkleider-Story). Die Beschwerden bei den “Sofortmaßnahmen” der Stadt werden täglich mehr: Alleine im März wurden 1.257 Fotos von Altkleidern, die auf der Straße herumliegen, bei der MA 48 eingeschickt.

Stadträte greifen durch!

Jetzt reicht es den Stadträten Ulli Sima und Jürgen Czernohorszky. “Wir werden den Missstand nicht länger tolerieren, daher gilt ab 1.1.2027 ein Altkleider-Container-Verbot. In dieser Art macht das keinen Sinn, denn viele wollen mit dem Sammeln etwas Gutes tun und erreichen leider das Gegenteil”, so Ulli Sima. Das bedeutet das Aus für 2.280 Container in der Stadt.

Ja zum Sammeln, nein zum Chaos

“In vielen Fällen sind die ausgeleerten Container ja auch ein Sicherheitsrisiko”, betont Jürgen Czernohorszky. Um klarzustellen: “Wir wollen weiterhin Altkleider-Sammlungen, aber nicht mit diesem Modell. Weit besser funktioniert das Konzept der Stadt mit dem MA-48-Tandler. Und auch jene Sammlungen von Volkshilfe & Co soll es weiterhin geben.” Aber die “Vermüllung des öffentlichen Raumes” muss gestoppt werden.

800 Beschwerden pro Jahr

Viele Bezirke werden aufatmen, da sie seit Jahren massenhaft Beschwerden bekommen. “Im Vorjahr waren es in Summe 800, alleine heuer sind wir schon bei 300 Beschwerden – es ist also zuletzt mehr geworden”, so Ulli Sima, die auch auf das “Büro für Sofortmaßnahmen” von Walter Hillerer verweist, der sich oft darum kümmern muss. Jedenfalls bis Jahresende, dann sollte Schluss damit sein.

 

Den Stadträten Ulli Sima und Jürgen Czernohorszky reicht’s: Container-Ende am 1.1.2027 (Bild: Steiner).

Den Stadträten Ulli Sima und Jürgen Czernohorszky reicht’s: Container-Ende am 1.1.2027 (Bild: Steiner).