Mit dem Spatenstich in der Bernoullistraße beginnt der Bau des 27. Gemeindebaus NEU in Wien. Wohnbaustadträtin Elke Hanel-Torsch, Bezirksvertreter Karl Gasta und Wiener Wohnen-Vizedirektor Johannes Pritz betonen die Kombination aus leistbarem Wohnen, Familienfreundlichkeit und Klimafreundlichkeit. Ein Projekt, das die Lebensqualität in Kagran langfristig stärken soll.
Moderne Architektur und Nachbarschaftsgefühl
Die Wohnhausanlage besteht aus mehreren Gebäuden: einem achtgeschoßigen Paarbauwerk und einem freistehenden Punkthaus. Die offene Anordnung schafft Sichtachsen, Aufenthaltsbereiche und den direkten Bezug zum künftigen „Schrödingerplatz Neu“. Insgesamt entstehen 88 Gemeindewohnungen mit Grundrissen von 1 bis 5 Zimmern, alle mit privaten Freiflächen. Schon bei der Planung standen Sicherheit, soziale Nähe und die Förderung einer aktiven Nachbarschaft im Vordergrund.

Visualisierung Gemeindebau Neu in der Bernoullistraße © Schreiner, Kastler Büro für Kommunikation GmbH
Räume für ein gemeinschaftliches Alltagsleben
Der Gemeindebau NEU setzt auf gemeinsame Infrastruktur. Dachterrassen für Urban Gardening und Entspannung, Spielplätze für Kinder und Jugendliche, Fahrradwerkstatt, Waschküchen und Gemeinschaftsräume laden zum Austausch ein. Auch die Außenbereiche sind bis ins Detail durchdacht. Vertikale Begrünung, Biodiversitätsdächer und schattige Plätze sorgen für ein angenehmes Mikroklima und eine hohe Aufenthaltsqualität.
Klimafreundlich, energieeffizient, zukunftsweisend
Nachhaltigkeit steht im Zentrum des Projekts. Niedrigstenergiebauweise, hybrides Wärmepumpensystem, Photovoltaik-Anlagen und Regenwassermanagement gewährleisten klimafreundliches Wohnen. Intensive Begrünung schützt vor Überhitzung und steigert den Wohnkomfort im Sommer. Das gesamte Gebäude wurde mittels Building Information Modeling (BIM) geplant, was besonders präzise, ressourcenschonende und koordinierte Abläufe ermöglicht.