Mit der zweiten Wiener Adresse – ein weiteres Lokal gibt es in der Berggasse 14 im Alsergrund – zeigt das Ehepaar Migliaccio-Esposito, dass Authentizität in der Gastronomie nicht nur ein genussvolles Versprechen ist. In der Innenstadt verschmelzen Landwirtschaft, Handwerk und Gastfreundschaft zu einem kulinarischen Gesamterlebnis, das Pizzafreunde und Liebhaber neapolitanischer Küche gleichermaßen begeistert.

Spaghetti alla Nerano © Andreas Lepsi/Robin Consult

Spaghetti alla Nerano © Andreas Lepsi/Robin Consult

Cocore: Authentische Küche aus Napoli

Das Restaurant Cocore ist in Wien längst kein Geheimtipp mehr. Nach dem ersten Standort im Alsergrund folgt nun die zweite Filiale in der Bräunerstraße 4–6 in der Innenstadt. Hinter dem Konzept stehen Giuliana Migliaccio und Emiliano Esposito, Landwirte in zweiter Generation aus Bacoli bei Neapel.

Was auf ihrem Hof wächst, wird in Wien zur Bühne großer Aromen: selbst gepresstes Olivenöl, Büffelmozzarella aus eigener Herstellung, Salami vom schwarzen Schwein aus eigener Zucht. „Cocore“ bedeutet im Neapolitanischen „mit Herz“ und genau diese Liebe schmeckt man in jedem Gericht. Hier wird Italien nicht inszeniert, hier wird es gelebt.

Pizza pinna gialla © Andreas Lepsi/Robin Consult

Pizza pinna gialla © Andreas Lepsi/Robin Consult

Kreative Pizza-Ideen und Tomaten-Vielfalt

Im hauseigenen „Pizza LAB“ wird der Ofen zum kreativen Zentrum. Emiliano, seit Jugendtagen Pizzaiolo, verbindet traditionelle Technik mit Experimentierfreude. Klassische Margherita oder Marinara treffen auf Varianten mit gelben Tomaten, Steinpilzcreme oder weißem Trüffel.

Entscheidend ist die Auswahl der Tomaten: von der aromatischen San-Marzano über Corbarino bis zur raren Cannellino flegreo aus den Phlegräischen Feldern. Jede Sorte schmeckt anders – mal süßer, mal fruchtiger, mal mit feiner Säure – und bringt so den aromatischen, lange gereiften Pizzateig besonders gut zur Geltung. Und wer es ohne Tomatensauce liebt, findet raffinierte „weiße“ Pizzen mit Artischockencreme oder hochwertigem Schinken.

Delizia al limone © Andreas Lepsi/Robin Consult

Delizia al limone © Andreas Lepsi/Robin Consult

Deliziös: handgemachte Pasta und Dolce

Auch die Pasta wird täglich frisch von Hand gezogen. Spaghetti aglio, olio e peperoncino stehen ebenso auf der Karte wie Gnocchi alla Sorrentina oder mit Trüffel gefüllte Tortelli. Viele Zutaten kommen direkt vom Familienhof, ergänzt durch ausgewählte regionale Partner. Dazu gesellen sich italienische Spitzenweine vom Roero Arneis bis zum Brunello di Montalcino, österreichisches Bier in Bio-Qualität sowie hausgemachter Limoncello und klassische Amari.

Eine Besonderheit ist die außergewöhnliche Dolce-Auswahl, täglich frisch vor Ort gebacken: knusprige Cannoli, duftende Sfogliatelle, zitronige Delizia al Limone oder die traditionelle Pastiera Napoletana. Selbst glutenfreie und vegane Varianten finden sich im Sortiment.