Für viele Wirte ist es die umsatzstärkste Zeit des Jahres: Die Martinigansl-Zeit. So auch im traditionellen Nigls in Ottakring. Das WBB machte den Geschmackstest.
Mit scharfer Zunge und viel Gusto schlugen WBB-Marketingprofi Tom Healy und Chefredakteur Hans Steiner in der Gablenzgasse auf. Begrüßt wurden sie von Wirt Martin Glaser, der betonte: “Wir haben uns mit der Ganslkarte was Neues überlegt. Ich hoffe, es mundet.”


Von Mousse bis Maroni
Die Karte kann sich tatsächlich sehen lassen: Da gibt es vom Gänselebermousse (12,90 Euro) über die klassische Einmachsuppe (7,90 Euro) auch noch Ganslfleischknödel (19,90 Euro): “Unsere allerneueste Kreation”, sagt Martin Glaser. “Die echt gelungen ist”, so Tom Healy nach einer herzhaften Verkostung.


Klassisches Viertel Martinigansl
Hans Steiner nahm mit der klassischen Suppe vorlieb: “Sehr viel Inhalt, ein bisschen mehr Suppe wäre mir noch lieber gewesen – aber in Summe tadellos.” Bis es zum Höhepunkt des Abends kam: dem 1/4 Martinigansl (um 36,90 Euro). “Wir haben nur geringfügig erhöht”, betont Glaser.


“Hmm, echt großartig!”
Bei der Qualität des Gansls gibt es nicht den geringsten Zweifel: “Echt grandios, herrlich, da gibt es nichts zu kritisieren”, so Healy. Steiner ergänzt: “Echt saftig, dazu das herrliche Rotkraut und die wunderbaren Knödel – ein Genuss!”
Das Gansl gibt es übrigens auch als “veganes Gitti Gansl” um 28,90 Euro im Nigls-Angebot.


Der süßeste Abschluss
Beim Abschluss kommt Hans Steiner dann noch einmal so richtig ins Schwärmen: “Ich muss sagen, dass ich selten einen besseren Maronireis gegessen habe. Ein Gedicht, zum Umfallen!” Den Reis gibt’s auf Schlagobers mit Kirschen und Schokosauce um 9,80 Euro. Also: Wohl bekomm’s!
Mehr Infos: Nigls Gastwirtschaft

