Schlaf nachholen, sich mehr bewegen, bewusster essen: Die Gesundheitsvorsätze für 2026 sind klar definiert. Doch ein Thema ragt besonders heraus – das Fasten. Ob Intervallfasten, Suppenkur oder mehrere Tage Auszeit vom Alltag, der freiwillige Verzicht gewinnt an Popularität und wird zunehmend als Gesundheitsstrategie verstanden. Das zeigt eine Umfrage des Retreat & Health Resorts Marienkron.

Die Trends zum Fasten und zur Ernährung 2026 im Überblick. © KI-generiert mit ChatGPT
So fasten wir: Verzicht liegt im Trend
Fasten bleibt fix im Gesundheitsalltag vieler Menschen. Rund ein Drittel der Österreicher hat im vergangenen Jahr gefastet, fast jeder Zweite plant es für 2026. Besonders bemerkenswert: Wer bereits positive Erfahrungen gesammelt hat, bleibt meist dabei. Für viele ist Fasten kein einmaliger Selbstversuch mehr, sondern ein wiederkehrendes Ritual, eingebettet in den Jahresrhythmus oder die klassische Fastenzeit.
Die Gründe dafür sind vielfältig. Neben dem Wunsch nach Gewichtsreduktion stehen Wohlbefinden, Prävention und ein „Reset“ für Körper und Geist im Vordergrund. Medizinisch betrachtet geht es dabei weniger ums Abnehmen als um Entlastung, Zellregeneration und Stoffwechselpausen. Effekte, die langfristig Gesundheit fördern können.

Klare intensive Fastensuppe à la Marienkron. © Marienkron/Sabine Hauswirth
Intervallfasten & Co: Alltagstauglichkeit zählt
Am bekanntesten ist weiterhin das Intervallfasten nach der 16:8-Methode. Es gilt als praktikabel, weil es ohne radikalen Verzicht auskommt und sich gut in den Alltag integrieren lässt. Auch Suppen- und Saftfasten sind vielen vertraut.
Abseits des Fastens dominiert in Österreich nach wie vor die Mischkost, meist mit reduziertem Fleischanteil. Rund fünf Prozent leben vegetarisch oder vegan. Selbst kochen, ausreichend trinken und wenig Alkohol stehen hoch im Kurs. Beim Abnehmen setzen viele auf einfache Diätformen wie „Iss die Hälfte“, wissend, dass nachhaltiger Erfolg vor allem über langfristige Ernährungsumstellung gelingt.

Viele wollen sich 2026 mehr bewegen: Yoga-Stunde in Marienkron. © Marienkron/Sabine Hauswirth
Gesundheit zwischen Vorsatz und Realität
Gesundheit ist den Menschen wichtig, doch steigende Preise beeinflussen das Verhalten. Mehr als ein Viertel spart bei teuren, gesunden Lebensmitteln, jede:r Fünfte bei Bio-Produkten. Gleichzeitig wächst das Bewusstsein für Vorsorge: Immer mehr planen Gesundheitschecks oder informieren sich gezielt über Nahrungsergänzung, bevorzugt mit ärztlicher oder pharmazeutischer Beratung.
Die große Herausforderung bleibt, gesunde Routinen alltagstauglich und leistbar zu gestalten. Fasten kann dabei ein Einstieg sein: als bewusste Pause, als Impuls für Veränderung und als Erinnerung daran, dass weniger manchmal mehr ist.
Mehr dazu: marienkron.at