Der Jahresbeginn hat sich längst als zentrale Phase für Sommerbuchungen etabliert. Urlaubstage müssen rechtzeitig eingereicht werden, die Schulferien setzen fixe Zeitfenster, und auch berufliche wie familiäre Verpflichtungen lassen wenig Spielraum. Kein Wunder also, dass die Nachfrage nach Urlaubsreisen bereits im Jänner spürbar anzieht.

„Wir sehen jedes Jahr sehr klar, dass die ersten Wochen des Jahres zur entscheidenden Phase werden, in der der Sommerurlaub geplant und gebucht wird.“

…erklärt Daniela Ebeert, Kommunikationsleiterin und Reiseexpertin bei BILLA Reisen. Besonders beliebt sind heuer Griechenland, die Türkei und Spanien – sie bilden die aktuelle Top-3 der Frühbucherziele. Beim Reisezeitraum dominieren Juli und August.

Früh buchen schafft Sicherheit – und spart Geld

Immer mehr Österreicher:innen entscheiden sich bewusst dafür, ihren Sommerurlaub frühzeitig zu fixieren. Ein Grund dafür: die größere Auswahl. Hotels und Zimmerkategorien sind zu Jahresbeginn noch gut verfügbar, und auch bei den Flugzeiten können Frühbucher:innen oft aus dem Vollen schöpfen.

Neben der Planungssicherheit spielt aber auch der Preis eine zentrale Rolle. In der aktuellen Frühbucherphase – die bei BILLA Reisen noch bis Ende Jänner läuft – gibt es bis zu 45 Prozent Preisvorteil. Ebeert betont:

„Wer nur begrenzt flexibel ist, sollte nicht pokern, sondern früh buchen. Das erhöht die Chance auf das beste Hotel zum besten Preis.“

Viele schätzen zudem die organisatorische Entlastung: Hat man den Urlaub früh im Jahr fixiert, bleibt mehr Zeit, sich auf die Vorfreude zu konzentrieren statt auf die Urlaubsplanung.

Darauf sollten Frühbucher:innen achten

Doch frühes Buchen bedeutet nicht automatisch, das beste Angebot zu erwischen – zumindest nicht ohne gründlichen Blick auf die Details. Wichtige Punkte sind:

  • Flugzeiten und Transfers: Frühmorgens starten oder spät nachts ankommen? Der Zeitplan entscheidet oft über die Qualität des Urlaubsstarts.
  • Zimmerlage und Ausstattung: Meerblick, ruhige Lage oder Familienzimmer – wer früh bucht, hat mehr Auswahl.
  • Zusatzkosten: Essen, Ausflüge oder Freizeitangebote können den Gesamtpreis stark beeinflussen.
  • Reisezeit und Klima: Besonders bei Fernreisen gilt es, Regenzeiten oder Hitzeperioden einzukalkulieren.
  • Storno- und Umbuchungsmöglichkeiten: Flex-Optionen schaffen zusätzliche Sicherheit.
  • Bei Preisvergleichen ist außerdem wichtig: Pauschalreisen und individuell zusammengestellte Reisen beinhalten unterschiedliche Leistungen – direkte Vergleiche sind daher oft schwierig.

Last Minute: Für wen sich das Warten trotzdem lohnt

Trotz des klaren Trends zum frühen Buchen bleibt Last Minute für manche die ideale Wahl. Vor allem jene, die frei in der Destination sind und beim Reisetermin Spielraum haben, können hier sparen.

„Flexibilität ist der entscheidende Faktor“, sagt Ebeert. Wer offen bleibt und keine fixen Vorstellungen hat, kann auch kurzfristig echte Schnäppchen ergattern. Für die meisten jedoch ist die Entscheidung für frühes Buchen weniger ein Verzicht auf Last Minute, sondern vielmehr ein Gewinn an Planbarkeit – je nach Lebenssituation.

 

Daniela Ebeert

Daniela Ebeert | ©DERTOUR Austria, S. Gergely, SteterStudio