Nach der Schopenhauerstraße ist nun ein weiterer Straßenzug in Währing als temporäre Begegnungszone bis Ende Juni gewidmet: die Kutschkergasse zwischen Kreuzgasse und Schopen­hauerstraße. Die Bezirks-SP meint, dass dies nicht funk­tionieren werde und Geld­verschwendung sei. ­Allein das Aufstellen der Verkehrszeichen koste jeweils 2.000 Euro. Besser liefe es bei der Kalvarienberggasse. Die Idee einer Begegnungszone, inklusive Teilen der ­Teschnergasse, würde im Interesse beider ­Bezirke liegen.

Dauerhafter Wunsch
Die von Bezirkschefin Ilse Pfeffer beantragte temporäre Begegnungszone endete aber am 31. Mai. Jetzt lässt Pfeffer Anrainer und Geschäftsleute zu ihren Erfahrungen und Wünschen befragen. Zudem haben die SP-Fraktionen ­beider Bezirke Anträge eingebracht, den Bereich zwischen dem ­Elterleinplatz und dem Vogl-Markt als dauerhafte ­Begegnungszone einzurichten. Den Anträgen wurde ­zugestimmt, sie liegen in der Bezirksentwicklungskommission. Die FPÖ Hernals legt aber Wert darauf, dass sie einer Begegnungszone nicht zugestimmt habe.