Nach dem Erfolg der Premiere 2024 geht die Klima Biennale Wien in die zweite Runde. Unter dem Motto „(No) Funny Games“ verschränkt das Festival Kunst, Wissenschaft und Gesellschaft zu einem kreativen Diskurs über die Klimakrise. Das KunstHausWien dient dabei nicht nur als Herzstück der Biennale, sondern auch als Ort der Begegnung, Reflexion und Inspiration für alle Generationen. Besucher erleben hier, wie Kunst und Kultur aktiv zum Wandel der Stadt beitragen können.
Klimafragen im öffentlich Raum sichtbar machen
Die Biennale bringt Kunst aus den Museen hinaus auf Straßen, Plätze und Parks. Der Karlsplatz wird zum zentralen Schauplatz, flankiert von Interventionen an weiteren Wiener Standorten. Künstler thematisieren Biodiversität, Ressourcenschutz, regenerative Lebensweisen und das Zusammenspiel von Mensch und Natur. Die Kunstwerke machen die Dringlichkeit der Klimakrise erlebbar und laden das Publikum ein, über eigene Handlungsmöglichkeiten kreativ und kritisch nachzudenken.
KunstHausWien: Zentrum und Spiegel für Klimazukunft
Als Festivalzentrale ist das KunstHausWien der Ort, an dem sich alle Stränge der Biennale bündeln. In der Hauptausstellung „Seeds“ beleuchten Künstler die Bedeutung von Samen als Symbol für Biodiversität, Solidarität und regenerative Zukünfte. Hier wird sichtbar, wie Kultur, Innovation und Klimaschutz Hand in Hand gehen können: Ein lebendiges Labor, das Ideen aus der Stadt aufnimmt und in transformative Kunstprojekte übersetzt.
Bildung und junge Perspektiven: Klimakompetenz stärken
Ein zentraler Schwerpunkt bleibt die Bildung. Kinder und Jugendliche werden aktiv in Klimadiskurse eingebunden, etwa über Initiativen von UNICEF, Wiener Schulen und das Projekt „Klimaströme“. Beim Eröffnungswochenende treffen sich Wissenschaft, Kunst, Bildung, Wirtschaft und Politik zum „Klimagipfel“, um gemeinsam Strategien für eine klimafitte Gesellschaft zu diskutieren. Junge Perspektiven stehen im Mittelpunkt, denn sie sind Schlüsselakteure für einen nachhaltigen Wandel.
Die Klima Biennale Wien 2026 zeigt: Kunst kann Klimawandel sichtbar machen, Bewusstsein stärken und Gemeinschaften mobilisieren. Das KunstHausWien als Festivalzentrale ist dabei Impulsgeber, Labor und Treffpunkt für alle, die die Zukunft Wiens aktiv mitgestalten wollen. Wien wird so nicht nur Kulturhauptstadt, sondern Labor für eine klimafitte, kreative Stadt.
Klima Biennale Wien
9. April bis 10. Mai 2026
Das genaue Programm wird im Laufe des Jänners 2026 vorgestellt.
biennale.wien