Meidling: Gymnasium „an den Eisteichen“ ist umstritten

Schandl

Die Meldung über ein geplantes Gymnasium am Grundstück „An den Eisteichen“ hat Anrainer zu einem offenen Brief bewogen, in dem sie für die Erhaltung des Grundstücks eintreten. Ihre Bedenken: dass in Meidling die letzte Stadtwildnis, die ­natürlich kühle, dem Bau geopfert werden solle, obwohl die Stadt Wien überall für Kühlung und Begrünung werbe. „Die Schule wäre hauptsächlich für Schüler aus Liesing, die ohnehin mit der U-Bahn fahren und nach ein bis zwei Stationen bereits bestehende Gymnasien erreichen könnten“, so eine Sprecherin.

Baustopp gilt noch

Auf dem Grundstück, das der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) gehört, gilt derzeit
ein Baustopp. Für den hätten sich die Meidlinger Bezirksvertreter vor etwa zwölf Jahren einstimmig eingesetzt, meint ­Bezirksrat Franz Schodl (Pro Hetzendorf). Der Meidlinger Bezirksvorsteher Wilfried Zankl betont, dass seitens der BIG Planungen noch nicht einmal begonnen hätten und es deshalb auch keine Bau­genehmigung geben könne: „Ich setze mich mit voller Kraft für die Erhaltung der Grünflächen ein.

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