Schluss mit Umwegen: In der Grohgasse und Bräuhausgasse dürfen Radfahrende jetzt gegen die Einbahn unterwegs sein. Damit wird das Radnetz in Margareten dichter – und der Weg durchs Grätzl kürzer.
Wer bisher mit dem Fahrrad zur Bräuhausgasse 1 bis 14 wollte, hatte wenig Freude: Ab der Ramperstorffergasse hieß es entweder absteigen und das Rad schieben – oder einen ordentlichen Umweg über Schönbrunner Straße und Grohgasse nehmen.
Gegen die Einbahn
Damit ist jetzt Schluss. Die neue Einbahnöffnung macht den Abschnitt der Bräuhausgasse direkt per Rad erreichbar. Gleichzeitig wurde auch die angrenzende Grohgasse für das Radfahren gegen die Einbahn geöffnet. So geht es vom Grätzl schneller und unkomplizierter weiter Richtung Wiental und Innenstadt – auch wenn manche “Radeln gegen die Einbahn” als gefährlich erachten.
„Jede zusätzliche Verbindung macht das Radfahren im Bezirk alltagstauglicher“, sagt Bezirksvorsteher Michael Luxenberger. Die neue Verbindung sei zugleich die Erfüllung eines langjährigen Wunsches aus der Nachbarschaft. Sein Ziel: ein engmaschiges Radwegenetz, mit dem sich kurze Wege in Margareten schnell und sicher bewältigen lassen.
Das Radnetz wächst
Die neue Verbindung ist kein Einzelprojekt. Bereits im heurigen Frühjahr wurde in der Josef-Schwarz-Gasse das Radfahren gegen die Einbahn ermöglicht. Auch in der neuen Rüdigergasse soll nach dem Umbau künftig Radeln in beide Richtungen möglich sein.
Dazu kommen mehr Radabstellplätze. Denn je dichter das Netz, desto attraktiver wird das Fahrrad gerade in einem dicht verbauten Bezirk wie Margareten.

