19-Jähriger festgenommen

Nach Brutalo-Überfall: Taxi-Räuber geschnappt!

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Schlag gegen den Kopf, gezückte Pistole und Flucht in den Gemeindebau: Ein 67-jähriger Taxler wurde kürzlich Opfer eines brutalen Raubüberfalls. Jetzt klickten bei einem 19-Jährigen die Handschellen.

Es sollte eine ganz normale Taxifahrt werden – doch für einen 67-jährigen Taxilenker endete die Tour mit einem Schock. Gegen 2.05 Uhr am 23. August brachte er zwei Fahrgäste von Brigittenau in die Oswald-Redlich-Straße in Floridsdorf.

Als der Wagen am Zielort stoppte, eskalierte die Situation plötzlich. Einer der beiden Fahrgäste soll dem Taxler einen Schlag gegen den Kopf versetzt haben. Dann zog einer der Verdächtigen eine vermeintliche Schusswaffe und bedrohte den 67-Jährigen.

Flucht mit Geldbörse

Die Täter machten Beute: Der Verdächtige schnappte sich die Geldbörse des Taxlers und rannte anschließend in Richtung des nahe gelegenen Gemeindebaus davon. Der zweite Fahrgast soll bereits vor dem Gewaltausbruch die Flucht ergriffen haben.

Verletzter alarmiert Polizei

Der schwer geschockte und verletzte Taxler ließ sich nicht unterkriegen. Er suchte anschließend selbst eine Polizeiinspektion auf. Der Rettungsdienst brachte den Mann zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus.

Für die Ermittler des Landeskriminalamtes Wien, Außenstelle Nord, Ermittlungsbereich Raub, begann danach die Jagd nach den Verdächtigen.

Und die Beamten hatten offenbar schnell eine heiße Spur. Dank akribischer Ermittlungsarbeit konnten sie innerhalb kürzester Zeit einen 19-jährigen Tatverdächtigen ausforschen.

Cobra stürmt Wohnadresse

Am Abend des 24. August erfolgte schließlich der Zugriff. Mit Unterstützung der Direktion Spezialeinheiten/Einsatzkommando Cobra wurde der 19-Jährige an seiner Wohnadresse aufgrund einer Festnahmeanordnung der Staatsanwaltschaft Wien vorläufig festgenommen.

Bei seiner Einvernahme schwieg der Beschuldigte und verweigerte die Aussage. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde er anschließend in eine Justizanstalt gebracht.

Doch der Fall ist damit noch längst nicht abgeschlossen: Nach dem zweiten beteiligten Mann wird weiterhin intensiv gefahndet.

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