Demenz betrifft viele Familien – dennoch wird das Thema im Alltag oft ausgeblendet. Genau hier setzt das neue „Café wider das Vergessen“ im Haus Margareten an. Bei Kaffee und Snacks können sich Betroffene und Angehörige austauschen, Erfahrungen teilen und praktische Tipps für den Alltag erhalten. Ergänzend dazu vermitteln kurze Vorträge und Übungen Wissen über den Umgang mit der Erkrankung.
„Demenz darf kein Tabuthema sein“, betont Bezirksvorsteher Michael Luxenberger und führt weiter aus:
Mit dem ‚Café wider das Vergessen‘ schaffen wir einen Ort, an dem Betroffene und Angehörige offen sprechen, sich gegenseitig stärken und wertvolle Unterstützung erhalten.
Initiiert wurde die Veranstaltungsreihe von Katharina Süssenbacher, der Beauftragten für ein demenzfreundliches Margareten. Ihr Ziel: mehr Bewusstsein für das Thema schaffen und Ängste abbauen.
Auch Bezirksvorsteher-Stellvertreterin und Senior:innen-Beauftragte Petra Tierscherl unterstreicht die Bedeutung des Angebots:
Viele Angehörige stehen im Alltag mit Demenz-Betroffenen vor großen Herausforderungen. Das ‚Café wider das Vergessen‘ bietet ihnen die Möglichkeit, sich zu vernetzen und neue Kraft zu schöpfen.
Das „Café wider das Vergessen“ findet alle zwei Monate im Haus Margareten (Arbeitergasse 45) statt. Die nächsten Termine: 17. März, 12. Mai und 7. Juli, jeweils von 14 bis 16 Uhr. Die Teilnahme ist kostenlos, Anmeldung erbeten unter: post05@wien.gv.at