Mit dem Jahreswechsel kommt sie wieder, die große Welle an Neuanfängen, Plänen und ambitionierten Zielen. Doch Hand aufs Herz: Meinen wir es wirklich ernst – oder gehört das ritualisierte „Heuer wird alles anders!“ einfach zum gesellschaftlichen Pflichtprogramm wie das Bleigießen einst und das Raclette heute?
Im Wiener Bezirk blüht jedenfalls die Tradition der guten Vorsätze, auch wenn sie mit der Realität oft in einer… sagen wir… gesunden Beziehung stehen.
Die Redaktion packt aus – herrlich unrealistische Vorsätze
Auch in unserer Redaktion wurde fleißig gesammelt, geschmunzelt und vor allem: nicht allzu streng beurteilt. Herausgekommen ist eine Liste, die zeigt, dass Humor wahrscheinlich der ehrlichste Vorsatz ist:
- Prokrastination nur an Tagen mit „g“ im Namen – klingt nach Kontrolle, endet aber vermutlich damit, dass man plötzlich Dienstag mit „Diengst…?“ schreibt.
- Mindestens einmal im Monat etwas Gesundes essen – Basilikumblatt auf der Pizza zählt selbstverständlich.
- Weniger Kaffee trinken, dafür mehr Espresso – mathematisch fragwürdig, moralisch vertretbar.
- Eine Pflanze länger als 14 Tage am Leben halten – die Stadt Wien spricht bereits von einer drohenden Überforderung ihrer Friedhofsgärtnereien.
- Einmal „Nein“ sagen, ohne 48 Stunden schlechtes Gewissen – vielleicht der mutigste Vorsatz von allen.
- Weniger Sport = weniger vor Verpflichtungen davonlaufen – klingt logisch, fühlt sich falsch an.
- Wecker nur viermal statt fünfmal snoozen – realistische Selbstoptimierung auf Wienerisch.
Was ist Ihr Vorsatz?
Ob groß, klein, überschaubar oder komplett utopisch – wir wollen’s wissen! Kommentieren Sie Ihren Neujahrsvorsatz (humorvoll erwünscht), machen Sie mit beim Jahresauftakt-Lacher und sichern Sie sich die Chance auf einen 10-Euro-Gutschein für die Hollerei.
Manchmal reichen kleine Schritte – oder zumindest ein entschlossener Griff zur Snooze-Taste.