Alfred Barton hat im 16. Bezirk tiefe Spuren hinterlassen: Er legte das “Zukunftsprojekt Ottakring” vor, darunter die U3-Verlängerung, der Bau von neuen geförderten Wohnungen (Sandleitenhof) sowie die Sanierung der Müllverbrennung Flötzersteig und des Kongressbades (“Kongerl”). Er war von 1980 bis 1996 Bezirksvorsteher.

Trauer im Bezirk

Sein Tod knapp vor dem Hunderter hat tiefe Trauer ausgelöst. Zwar war Alfred Barton in den letzten Jahren schon gezeichnet, tauchte aber immer wieder bei offiziellen Anlässen auf. Ein Vorbild bleibt er jedenfalls: “Sein Verständnis von Politik war immer eines ohne Berührungsängste: Er hat nicht nur für, sondern vor allem mit allen Ottakringern gearbeitet”, so seine Nach-Nach-Nachfolgerin Steffi Lamp.

Gemeinsame Jahrzehnte

Viele Jahrzehnte Hand in Hand verbrachte Nationalrat Christian Oxonitsch als SP-Bezirksparteiobmann mit ihm: “Alfred Barton begleitete mich bereits bei meinen ersten Schritten in der Ottakringer Kommunalpolitik. Er war für viele von uns immer ein Vorbild – und wird es auch weiterhin bleiben.”

Viel zu verdanken

Ähnlich sieht es Gemeinderätin Susanne Haase: “Sowohl die SPÖ Ottakring als auch der gesamte Bezirk haben ihm unglaublich viel zu verdanken. Mit seinem nahbaren Umgang, seiner Handschlagqualität und seinem unermüdlichen Einsatz für Ottakring bleibt er ein Vorbild.” Die Gedanken in diesen schweren Stunden seien bei seiner Familie.