„Man ist schneller alt, als man glaubt.“ – Dieser Satz begleitet viele Frauen erst dann, wenn der Ruhestand bereits näher rückt. Anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März lenkt der PVÖ-Wien den Blick nach vorne: auf faire Rahmenbedingungen, auf selbstbewusste Lebensplanung und auf eine Pension, die zum Leben reichen soll.

Von Frauen für Frauen: Ilse Fitzbauer, Mitglied des Landesvorstands und Frauenbeauftragte des PVÖ-Wien, und Michaela Sramek, MSc, Landesgeschäftsführerin PVÖ-Wien. © PVÖ-Wien/Bubu Dujmic

Von Frauen für Frauen: Ilse Fitzbauer, Mitglied des Landesvorstands und Frauenbeauftragte des PVÖ-Wien, und Michaela Sramek, MSc, Landesgeschäftsführerin PVÖ-Wien. © PVÖ-Wien/Bubu Dujmic

Gleiche Arbeit, weniger Pension? So nicht!

Frauen leisten viel – im Beruf, in der Familie, in der Pflege von Angehörigen. Dennoch sind sie im Alter häufiger von finanziellen Engpässen betroffen. Niedrigere Einkommen, Teilzeit und unbezahlte Care-Arbeit wirken sich bis zur Pension aus.

Der Pensionistenverband Wien (PVÖ-Wien) fordert daher konkrete Schritte: mehr Transparenz bei Löhnen, eine bessere Bezahlung in typischen Frauenberufen wie Pflege, Bildung, Betreuung oder Handel und eine gerechtere Berechnung der Pension. Erwerbsbiografien von Frauen dürfen nicht länger ein Armutsrisiko bedeuten.

Wir setzen uns dafür ein, dass die zehn Jahre mit dem geringsten Einkommen künftig nicht mehr in die Pensionsberechnung einfließen. Typische Erwerbsverläufe von Frauen dürfen im Alter nicht zu einem Armutsrisiko werden.“
Ilse Fitzbauer, Mitglied des Landesvorstands und Frauenbeauftragte PVÖ-Wien

Frühe Planung wird immer wichtiger

So wichtig politische Reformen sind, auch individuelle Vorsorge zählt. Frauen sollten ihr Pensionskonto regelmäßig prüfen, Versicherungszeiten kontrollieren und sich über Möglichkeiten wie freiwillige Höherversicherung informieren. Wer früh hinschaut, schafft Spielräume und gewinnt Sicherheit. Information ist hier der erste Schritt zu mehr Selbstbestimmung.

Politische Rahmenbedingungen müssen gerecht sein – aber innerhalb dieser Rahmenbedingungen ist es wichtig, die eigenen Möglichkeiten zu kennen und zu nutzen.“
Michaela Sramek, MSc, Geschäftsführerin PVÖ-Wien

Selbstbewusstsein ist die beste Vorsorge

Mehr Mut bei Gehaltsverhandlungen, mehr Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und ein klarer Plan fürs Alter – das empfiehlt der PVÖ-Wien allen Frauen, egal in welchem Lebensabschnitt. Die Frauenbewegung hat viel erreicht, doch Einkommens- und Pensionslücken zeigen, dass der Weg zu echter Gleichstellung noch nicht zu Ende ist. Die Zukunft muss mitgedacht und aktiv gestaltet werden, so der Appell des Verbandes. Denn: Wer heute plant, lebt morgen sorgenfreier.

Starke Vertretung und Vorteile für Mitglieder

Der Pensionistenverband Wien (PVÖ-Wien) setzt sich seit Jahrzehnten für die ältere Generation ein – auch für jene, die künftig in Pension gehen werden. Mit tausenden ehrenamtlichen Engagierten ist er eine starke Stimme für soziale Gerechtigkeit und eine selbstbestimmte Pension.

Eine Mitgliedschaft – für nur 33 Euro im Jahr – bietet dabei nicht nur Gratis-Beratung durch Experten und Unterstützung bei Fragen rund um Themen wie Pension, Pflege, Recht oder Konsumentenschutz. Mitglieder können auch auf ein vielfältiges Programm-Angebot zu Sport, Kultur, Bildung, Freizeitaktivitäten, Events und Reisen mit dem eigenen Reisebüro SeniorenReisen zurückgreifen – mit attraktiven Ermäßigungen, Vorteilen oder sogar kostenlos. Und finden dabei in der großen Gemeinschaft des PVÖ-Wien immer Gleichgesinnte, denn beim PVÖ-Wien bleibt niemand einsam.

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