Ein Stufe, die für viele Menschen kaum auffällt, kann für andere zur echten Hürde werden. Daher sollte verstärkt darauf geachtet werden, Betriebe möglichst barrierefrei zu gestalten. Ein wichtiges Thema, auf das auch das Wiener Bezirksblatt bei den Bezirks Business Awards im vergangenen Jahr mit der neuen Kategorie für “Barrierefreiheit” aufmerksam gemacht hat.
Auch in Margareten setzt man jetzt Fokus auf mehr Barrierefreiheit: Ab sofort informieren Rampensticker direkt in der Auslage von Betrieben darüber, dass es trotz Stufen Lösungen gibt – etwa mobile Rampen, alternative Eingänge oder Unterstützung durch das Personal.
Barrierefreiheit beginnt oft mit Aufmerksamkeit. Viele Betriebe bemühen sich längst, den Zugang für alle Menschen zu ermöglichen. Denn Margareten ist ein Bezirk, in dem alle willkommen sind.
… betont auch Bezirkschef Michael Luxenberger.
Sticker machen Hilfe sichtbar
Initiiert wurde das Projekt von der Margaretner Inklusionsbeauftragten Karin Chladek. Die Idee der Rampensticker entstand ursprünglich im Austausch mit dem Grätzllabor der Lokalen Agenda Josefstadt und wurde nun auch für Margareten umgesetzt. Mobile Rampen und alternative Zugänge seien vor allem für Rollstuhlnutzer:innen entscheidend – und die Sticker helfen dabei, diese Information unkompliziert zu kommunizieren.
Auch Senior:innen-Beauftragte und Bezirksvorsteher-Stellvertreterin Petra Tierscherl unterstreicht den Nutzen im Alltag:
Gerade für ältere Menschen oder Personen mit Gehhilfen machen schon ein, zwei Stufen den Unterschied, ob man ein Geschäft besuchen kann oder nicht. Der Rampensticker zeigt auf einen Blick, dass Hilfe da ist.
Mit den Rampenstickern setzt Margareten ein weiteres Zeichen für ein inklusives Miteinander. Betriebe, die mitmachen möchten, erhalten die Sticker beim Verein der Kaufleute Wien-Margareten oder direkt bei der Bezirksvorstehung.