Gemeinsam mit McDonald’s CPO Karin Probst, SWV-Wien-Vizepräsident André Stolzlechner sowie den AK-Wien-Vizepräsidenten Helmut Gruber und Erich Kniezanrek besichtigte Anderl zwei Standorte: am Südtiroler Platz sowie in der Simmeringer Jedletzbergerstraße. Auch Josef Taucher, Landtagsabgeordneter und Gemeinderat der Wiener SPÖ, war mit dabei.

Im Fokus des Besuchs stand die Frage: Wie werden Arbeitsbedingungen, Aufstiegschancen und Vielfalt im Alltag tatsächlich gelebt?

Menschen im Mittelpunkt der Unternehmensstrategie

McDonald’s Österreich setzt laut Unternehmensangaben klar auf eine mitarbeiterorientierte Strategie. Vielfalt, Respekt und Chancengleichheit sollen nicht nur Schlagworte sein, sondern die Basis für nachhaltiges Wachstum bilden.

„Wir wollen für alle Menschen ein attraktiver Arbeitgeber sein.“

…betont Karin Probst. Der Anspruch sei es, langfristige Perspektiven zu schaffen, die über den Einstieg in den Job hinausgehen.

Karrierechancen und Praxisnähe im Fokus

Wie diese Strategie konkret umgesetzt wird, zeigte Franchisenehmer Harald Marschalek bei der Führung durch seine Restaurants. Für ihn steht fest: „McDonald’s ist ein echtes People’s Business.“ Investitionen in Mitarbeiter:innen – sei es durch Weiterbildung, sichere Arbeitsplätze oder Entwicklungsmöglichkeiten – seien zentraler Bestandteil des Erfolgs.

Viele Karrieren im Unternehmen beginnen mit einem Einstiegsjob und entwickeln sich weiter bis in Führungspositionen – ein Modell, das auch als Beispiel für soziale Durchlässigkeit gilt.

Vielfalt als gelebte Realität

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Inklusion: Menschen unterschiedlicher Herkunft, mit verschiedenen Lebensrealitäten oder auch mit Behinderungen finden bei McDonald’s Beschäftigung und Perspektiven. Dieses Engagement wurde in der Vergangenheit bereits mehrfach ausgezeichnet.

Positive Bilanz der Arbeiterkammer

AK-Präsidentin Renate Anderl zeigte sich nach dem Besuch zufrieden:

„Die Arbeiterkammer schaut genau hin, wenn es um Arbeitsbedingungen geht. Was ich heute gesehen habe, macht Mut.“

Ihr Fazit: Hier werde nicht nur geredet, sondern tatsächlich umgesetzt – ein Umstand, der in der Branche keine Selbstverständlichkeit sei.