Wo einst Erdäpfel wuchsen, zieht heute neues Leben ein. Anfang März wurden die Wohnungen der „Roten Emma“ feierlich übergeben. Das groß angelegte Wohnprojekt in der Attemsgasse und Donaufelder Straße setzt Maßstäbe für modernes Wohnen in der Donaustadt.

Leistbares Wohnen mit Weitblick in Kagran

Insgesamt 360 geförderte Mietwohnungen wurden nach rund zwei Jahren Bauzeit fertiggestellt und an ihre neuen Bewohner übergeben. Das Projekt, realisiert von migra und BWSG, steht exemplarisch für das Wiener Wohnbaumodell: leistbar, hochwertig und langfristig gedacht. Rund 90 Millionen Euro flossen in die Entwicklung, ein bedeutender Teil davon stammt aus der Wohnbauförderung der Stadt Wien.

Gerade in einem wachsenden Bezirk wie der Donaustadt schafft die „Rote Emma“ dringend benötigten Wohnraum. Der geförderte Wohnbau bietet dabei nicht nur ein Dach über dem Kopf, sondern bringt Menschen zusammen und stärkt das Grätzl nachhaltig.

Nachhaltige Bauweise und innovative Technik

Architektonisch setzt die „Rote Emma“ auf eine zukunftsweisende Holzhybrid-Bauweise, die nicht nur ökologisch überzeugt, sondern auch Maßstäbe im großvolumigen Wohnbau setzt. Photovoltaikanlagen, begrünte Balkone und Dachflächen sowie thermische Bauteilaktivierung sorgen für energieeffizientes Heizen und Kühlen.

Auch Mobilität ist hier neu gedacht: Neben großzügigen Fahrradabstellplätzen stehen E-Autos, Lastenräder und E-Bikes zur Verfügung. Die Kombination aus nachhaltiger Bauweise und moderner Infrastruktur macht das Quartier auch für kommende Generationen an Mietern attraktiv.

Ein Grätzl, das eine große Gemeinschaft lebt

Was die „Rote Emma“ besonders macht, ist ihr sozialer Anspruch. Elf Vereine und Initiativen finden hier ein neues Zuhause – von Bildungsangeboten über soziale Einrichtungen bis hin zu einem Frauenwohnprojekt. Gemeinschaftsräume, Arbeitsplätze und Treffpunkte fördern Austausch und Zusammenhalt.

Ein Kindergarten, eine Volkshochschule, soziale Beratungsstellen und Nahversorgung direkt vor Ort schaffen kurze Wege und beleben das Quartier. Die vier Bauteile mit klingenden Namen wie Emmalie oder Annabelle bieten Raum für Begegnung und Nachbarschaft. Die „Rote Emma“ verbindet Tradition und Moderne und zeigt, wie qualitätsvolles Wohnen in der Donaustadt heute aussehen kann.

www.bwsg.at

www.migra.at