Gute Nachricht für Margareten: Die schmale Rüdigergasse in der Nähe des Naschmarkts wird in den kommenden Monaten neu gestaltet. Derzeit prägen sehr schmale Gehsteige, Parkplätze auf beiden Straßenseiten und abgefahrene Seitenspiegel durch durchrasende Autos das Bild der Einbahnstraße. Bäume sucht man vergeblich. Mit der Neugestaltung wird sich der Charakter deutlich ändern.
Anrainer-Prozess als Basis
Basis für die Umgestaltung der Rüdigergasse sind Ideen, die die Anrainer in einem Beteiligungsprozess im Sommer 2020 eingebracht haben. Häufig geäußert wurde der Wunsch nach mehr Platz für Fußgänger, nach Bäumen, Abkühlung und nach Raum für nachbarschaftlichen Austausch. Weiters wurde gewünscht, dass Radfahrer in beiden Richtungen unterwegs sein können und der Durchzugsverkehr reduziert wird.
Das wird umgesetzt
Der Plan sieht vor: Fahrbahn und Gehsteige werden auf ein Niveau gebracht. Die Gehsteige werden auf beiden Straßenseiten deutlich verbreitert, sodass künftig auch Personen mit Kinderwagen oder Rollstuhl den Gehsteig nutzen können und nicht auf die Fahrbahn ausweichen müssen. Im Bereich der Hausnummern 3 – 6 entsteht ein neuer Aufenthaltsbereich mit Bäumen, Sitzplätzen und Trinkbrunnen.
Noch mehr Verbesserungen
Auch im Abschnitt zwischen Grüngasse und Hamburgerstraße soll ein kleiner Aufenthaltsbereich mit Sitzplätzen geschaffen werden. Neue Bäume und Sträucher sorgen auf der gesamten Länge sowie in den Kreuzungsbereichen mit der Schönbrunner Straße und der Grüngasse zukünftig für Schatten und Abkühlung. Die Einbahn zwischen Schönbrunner Straße und Grüngasse wird umgedreht, sodass die Zufahrt künftig über die Grüngasse erfolgt.
Freude über Veränderung
“Die Rüdigergasse ist ein typisches Beispiel dafür, wie wir in Margareten den öffentlichen Raum von der Autostraße in einen Begegnungsraum verwandeln“, so Bezirksvorsteher Michael Luxenberger. “Die Leute in der Nachbarschaft haben klare Vorstellungen und wir setzen diese Wünsche jetzt um.”

Bezirkschef Luxenberger bei der Info-Veranstaltung (Bild: BV 5).