Die Fahndung läuft

Säure-Einbrüche: Weitere Verdächtige in Haft

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Mit ätzender Säure sollen sie sich Zugang zu Wohnungen verschafft haben: Eine mutmaßlich georgische Einbrecherbande beschäftigt seit Monaten das Landeskriminalamt. Jetzt gibt es weitere Fahndungserfolge – auch im Ausland.

Zwischen Februar und August kam es in mehreren Bezirken zu einer Serie von Wohnungseinbrüchen. Das besondere Vorgehen der Täter: Sie sollen sich mithilfe ätzender Säure Zutritt zu den Wohnungen verschafft haben.

Die Ermittler der Diebstahlsgruppe „Kremser“ kamen schließlich einer mutmaßlich georgischen Tätergruppe auf die Spur. Bereits am 16. August klickten im 3. Bezirk die Handschellen: Nach Observationen nahmen Beamte des Landeskriminalamts Wien gemeinsam mit dem Landeskriminalamt Niederösterreich und der Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Straßenkriminalität zwei Verdächtige auf frischer Tat fest.

Doch damit war der Fall noch lange nicht erledigt.

Fahndung bis Bratislava

Gemeinsam mit dem Bundeskriminalamt führten die Ermittler die Spur weiter. Im Visier: ein 36-jähriger Georgier, dem nach bisherigem Ermittlungsstand mindestens sechs Einbrüche in Leopoldstadt und Landstraße angelastet werden.

Dank eines Europäischen Haftbefehls wurde der Mann schließlich am 20. August in Bratislava von slowakischen Zielfahndern festgenommen. Er sitzt derzeit in der Slowakei in Haft.

Der nächste Fahndungserfolg

Nur einen Tag später der nächste Fahndungserfolg: Am 21. August wurde ein weiterer Verdächtiger ausgeforscht. Der 48-jährige Georgier sitzt bereits in Berlin wegen eines Wohnungseinbruchs in Untersuchungshaft. Ihm werden zumindest zwei Einbrüche in Penzing zugeordnet.

Und die Ermittler sind noch nicht fertig, die Nachforschungen laufen auf Hochtouren.

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