Offiziell eröffnet wurde die heurige Freiluftsaison einmal mehr von Bürgermeister Michael Ludwig und Wirtschaftskammer Wien-Präsident Walter Ruck – diesmal im traditionsreichen Café Landtmann. Ein Ort, der wie kaum ein anderer für Wiener Kaffeehauskultur steht.
Ruck betonte dabei auch eine Besonderheit der letzten Jahre:
„Wir konnten bereits zum dritten Mal Schanigärten ganzjährig offenhalten. Auch das ist mittlerweile Tradition geworden.“
Damit zeigt sich einmal mehr, wie stark sich die Wiener Gastronomie an neue Gegebenheiten angepasst hat.
Großevents sorgen für volle Gastgärten
Die Vorfreude auf die Saison ist heuer besonders groß – nicht zuletzt wegen eines prall gefüllten Eventkalenders. Allen voran der Eurovision Song Contest, der eine Woche lang internationales Flair in die Stadt bringen wird.
„Ich bin sicher, dass die Schanigärten bestens bevölkert sein werden – von Wiener Fans genauso wie von tausenden internationalen Gästen.“
…so Ruck.
Doch damit nicht genug: Auch die Fußball-Weltmeisterschaft verspricht beste Stimmung. Da Österreich wieder vertreten ist und viele Spiele zu idealen Abendzeiten stattfinden, sind volle Gastgärten bei Public Viewings praktisch vorprogrammiert.
Lebensgefühl und Wirtschaftsfaktor
Für Bürgermeister Ludwig sind die Schanigärten weit mehr als nur ein gastronomisches Angebot:
„Sie stehen wie kaum etwas anderes für Lebensqualität, wirtschaftliche Stärke und das Miteinander in unserer Stadt.“
Mit klaren Regeln, einer großen Anzahl an Standorten und den vielen Veranstaltungen sieht er beste Voraussetzungen für eine erfolgreiche Saison – für Betriebe ebenso wie für Gäste.
Wichtiger Motor für die Gastronomie
Auch aus Sicht der Branche selbst ist die Bedeutung der Schanigärten enorm. Thomas Peschta, Obmann der Fachgruppe Gastronomie, bringt es auf den Punkt: Nach den ruhigeren Wintermonaten starten die Betriebe nun mit voller Energie in die neue Saison.
„Die Gastgartensaison ist wirtschaftlich ein entscheidender Faktor“, erklärt Peschta. Höhere Umsätze sichern viele Betriebe gerade in herausfordernden Zeiten ab.
Gleichzeitig sorgt der zusätzliche Betrieb im Freien auch für mehr Jobs:
„Die zusätzlichen Tische müssen serviciert werden – dafür braucht es mehr Personal. Das unterstützt auch den Arbeitsmarkt.“