Jeden Tag fahren über 40.000 Menschen mit der Badner Bahn. Sie pendeln zur Arbeit, besuchen Freunde oder Familie, fahren zum Einkaufen oder raus in die Natur. Manchmal bleibt dabei ein Stück zurück: ein Schlüsselbund, ein Smartphone, Kopfhörer, Kleidungsstücke, Ausweise wie Reisepass, die E-Card und vieles mehr.

Allein 2025 gab es in der Badner Bahn insgesamt 430 Fundgegenstände. Bei 15,3 Millionen Fahrgästen im Jahr ist das kaum verwunderlich. Doch hinter jedem Fundstück steckt eine kleine Geschichte: der vergessene Reisepass vor dem Urlaub, die Airpods nach dem letzten Telefonat, das Turnsackerl nach dem Unterricht, die Handschuhe im Winter oder der Tischtennisschläger nach dem letzten Match. Dutzende Smartphones, Kopfhörer, Ladegeräte und diverse Ausweise bleiben am öftesten liegen.

Besonders unangenehm ist es, wenn das verlorene Ausweisetui wichtige Unterlagen wie die PKW-Zulassung, die Öffi-Jahreskarte, die Bankomatkarte und auch noch die E-Card beinhaltet.
Wenn Verlorenes wieder nach Hause kommt

Die gute Nachricht: Viele Funde werden abgegeben und landen im Kundenservice der Wiener Lokalbahnen. Abgeholt werden können die Funde an der Kassastelle der Badner Bahn am Josefsplatz in Baden (geöffnet Mo–Sa, 8–12 Uhr und 12:45–16 Uhr). Dort beginnt oft die zweite Reise: die Rückkehr zum Besitzer des Fundgegenstandes. Dort hat auch der glückliche Inhaber des Ausweisetuis seine Karten und Ausweise zurückbekommen.

Wer etwas vermisst, kann sich telefonisch unter 01 90444 (Mo–Sa, 7–20 Uhr) oder per E-Mail (kundenservice@wlb.at) bei den Wiener Lokalbahnen melden. Was nicht binnen fünf Tagen abgeholt wird, wandert weiter zum städtischen Fundservice in Baden.