Die bekannte Siedlung „Wienerfeld West“ ist ein wahres Kleinod im 10. Bezirk. Viel Grün und kleine Gärten prägen das Bild. Doch der Zahn der Zeit nagte an dem einstigen Vorzeigeprojekt. Errichtet in den 1940er Jahren entspricht es nicht mehr den heutigen Anforderungen. Eine geplante Sanierung war nicht rentabel. So suchte man im Rahmen eines europaweiten Wettbewerbes eine Lösung, die von WUP architektur gefunden wurde. „Eine mittlerweile in die Jahre gekommene Siedlung wird an die modernen Standards für soziales Wohnen angepasst“, meint dazu Wohnbaustadträtin Kathrin Gaál noch im Jahr 2023. Jetzt wurde aus der Idee bereits Realität.
Der erste Abschnitt der sanften Neugestaltung in Wienerfeld West ist erfolgreich abgeschlossen und die Vergabe der elf neuen Wohnungen hat begonnen. In wenigen Wochen startet bereits der nächste Bauabschnitt. In der historischen Wohnsiedlung entsteht in mehreren Etappen ein moderner, klimaaktiver Gemeindebau NEU mit insgesamt rund 300 leistbaren, hochwertigen Gemeindewohnungen – nahezu doppelt so vielen wie zuvor.
Nachhaltig und Zukunftsfit
Der fertiggestellte Wohnhausabschnitt zeigt beispielhaft, wie die Erneuerung umgesetzt wird: nachhaltige Holz- bzw. Holz-Hybridbauweise, Photovoltaik, Luft-Wärmepumpe, begrünte Fassaden und großzügige Freiräume sorgen für modernen Wohnkomfort. Neue Wege, Aufenthaltsbereiche, Spielplätze und Gemeinschaftsbeete fördern ein aktives Miteinander und stärken die Nachbarschaft im Grätzl.
„Das Wienerfeld West ist ein einzigartiges Gemeindebauprojekt in Wien. Besonders hervorzuheben ist, dass die charakteristische Garten und Kleinsiedlungsstruktur erhalten bleibt – und dennoch rund 150 zusätzliche Gemeindewohnungen geschaffen werden können“, erklärt Vizebürgermeisterin und Wohnbaustadträtin Kathrin Gaál.
„Die Bewohner der neuen Gemeindebauten am Wienerfeld West können sich über neue, leistbare und hochwertige Wohnungen mit viel Grünraum freuen. Es gibt eine nachhaltige Energieversorgung durch Photovoltaik und Wärmepumpen, begrünte Fassaden und – besonders wichtig für junge Familien sowie die ältere Generation – einen barrierefreien Zugang zu allen Wohnungen. Ein Plus sind auch die großzügigen Gemeinschaftsflächen zum Spielen, Garteln und Erholen sowie die fußläufige Erreichbarkeit des Naherholungsgebiets Wienerberg“, sagt Favoritner Bezirksvorsteher Marcus Franz.