Digitale Netze sind längst ein harter Wirtschaftsfaktor. Sie bestimmen Effizienz, Skalierbarkeit und Innovationsgeschwindigkeit von Unternehmen. Mit dem flächendeckenden Start von Multi-Gigabit-Internet – eine Premiere in Österreich – hebt Magenta das Festnetz der Stadt auf ein neues Leistungsniveau und stärkt damit gezielt den Wirtschafts- und Technologiestandort Wien.
Wien beschleunigt digitale Entwicklung
Homeoffice, Streaming, Cloud-Dienste oder datenintensive Anwendungen wie Künstliche Intelligenz: Wiens digitaler Alltag verlangt nach stabilen und schnellen Internet-Verbindungen. Mit dem neuen Multi-Gigabit-Angebot reagiert Magenta auf diesen Bedarf und verdoppelt die bisherige Höchstgeschwindigkeit im Festnetz.
2 Gbit/s bedeuten nicht nur mehr Tempo, sondern auch mehr Zuverlässigkeit für Haushalte, Unternehmen und öffentliche Einrichtungen. In der Praxis zeigt sich das eindrucksvoll: Selbst große Datenpakete wie ein 4K-Spielfilm sind in wenigen Minuten geladen. Für Unternehmen spart es Zeit, senkt Kosten und erhöht die Wettbewerbsfähigkeit.
Mit dem Technik-Upgrade von heute sichern wir die Digitalisierung von morgen ab und werden den Wünschen unserer Kundinnen und Kunden in Wien gerecht.“
Magenta-CEO Thomas Kicker

Barbara Novak (Wirtschafts- und Digitalisierungsstadträtin, M.) und Erich Hohenberger (Bezirksvorsteher Landstraße, M. r.) beim Betriebsbesuch. © Markus Waches
Digitale Infrastruktur als Standortfaktor
Für Magenta-CEO Thomas Kicker ist der Ausbau ein logischer Schritt in der langfristigen Digitalstrategie der Stadt. Bereits vor sechs Jahren wurde Wien zur Gigabit-City, nun folgt der Einstieg in die Multi-Gigabit-Klasse. Möglich macht das der verstärkte Einsatz von Glasfasertechnologie.
Wirtschafts- und Digitalisierungsstadträtin Barbara Novak sieht darin einen klaren Standortvorteil. Höhere Bandbreiten schaffen die Grundlage für neue Geschäftsmodelle, technologiegetriebene Unternehmen und internationale Ansiedlungen. Rund 70 Wiener Betriebe nutzen die neue Geschwindigkeit bereits, ein Indikator für den steigenden Bedarf in wissens- und datenintensiven Branchen.
Das Upgrade ist ein echter Standortvorteil: für innovative Betriebe, für neue Geschäftsmodelle und für ein Wien, das digital ganz vorne mitspielt und First Mover wird.“
Wirtschafts- und Digitalisierungsstadträtin Barbara Novak
Vom Dritten aus in die digitale Zukunft
Technologisches Herzstück des Ausbaus ist das T-Center in der Landstraße, das Headquarter von Magenta. Bezirksvorsteher Erich Hohenberger betont die Bedeutung Wiens als Innovationsmotor. Vom Dritten aus erhält die digitale Infrastruktur der Stadt einen nachhaltigen Schub.
Technologische Spitzenleistung hat ein Zuhause – und das liegt in der schönen Landstraße.“
Landstraße-Bezirksvorsteher Erich Hohenberger
Technisch setzt Magenta auf DOCSIS 3.1e und XGS-PON – modernste Standards, die perspektivisch Geschwindigkeiten von 5 Gbit/s und mehr ermöglichen. Rund 40 Prozent der Wiener Haushalte profitieren bereits vom Multi-Gigabit-Speed, bis Jahresende sollen es 500.000 sein. Der sukzessive Ausbau auf das gesamte Stadtgebiet ist geplant. Für Wien bedeutet das: nachhaltige Infrastrukturinvestitionen, die langfristig Wertschöpfung sichern und den Wirtschaftsstandort stabilisieren.