Der Riesen-Event, der Wien für eine Woche zum Zentrum Europas macht, benötigt umfassende Sicherheitsmaßnahmen. Rund um die Stadthalle ist Sperrzone – das sehen Autofahrer schon von der Ferne. Der Märzpark ist abgeriegelt, die Straßen rund um den Veranstaltungsort nicht frei befahrbar.

Bezirk informiert Anrainer

So heißt es in der Anrainer-Info zum “Gebiet um die Stadthalle, Hütteldorfer Straße, Moehringgasse, Wurzbachgasse, Märzpark: “Die Verkehrsmaßnahmen gelten vom 8. Mai 2026 bis einschließlich 18. Mai 2026 und dienen beispielsweise dazu, die uneingeschränkte Zu- und Abfahrt von Einsatzfahrzeugen zur Stadthalle sicherzustellen.” Also eigentlich ganz logisch und keine Aufregung wert.

Ausweichflächen

Wären da nicht manche Bezirksparteien, die darüber motschgern und “Ausweichflächen für die Bezirksbevölkerung” wollen. Dazu betont Bezirksvorsteher Dietmar Baurecht: “Es herrschen schlicht und ergreifend gegenüber dem ESC 2015 andere Bedingungen. Es war für mich wichtig, dass die notwendigen Sicherheitsmaßnahmen und deren Auswirkungen für die Anwohnenden möglichst gering ausfallen. Geforderte Ausweichflächen für die Bevölkerung lassen sich in einem dichtbebauten Bezirk nicht finden.”

Westbahn-Areal nicht möglich

Die “Idee”, das Westbahn-Areal ist – leider – nicht möglich. “Auch die Fläche des Westbahnareals wird während des ESC gebraucht. Ich als Bezirksvorsteher freue mich, wenn wir das Westbahnareal an der Felberstraße mit der Stadt Wien zu einem zusammenhängenden Park in der Zukunft umgestalten und damit mehr Frei- und Grünraum im 15. Bezirk schaffen”, so Baurecht.

Zurückgewiesen werden Behauptungen, dass Sperren bin in den Juni hinein dauern. Hier die offizielle Anrainer-Info:

Aussendung: Stadt Wien