Bis 5. November bleibt es verboten, rund um den Yppenplatz Waffen zu benützen. Die Schutzzone mit stärkerem Zugriff für die Polizei bleibt bis 3. Februar 2027 aufrecht.
Die Situation am Yppenplatz ist nicht einfach: Immer wieder kommt es zu gefährlichen Situationen, manchmal mit Schusswaffen-Gebrauch. Sogar Besen können als “Waffen” dienen, wie die kürzliche Auseinandersetzung von sieben Müttern mit ihren Kindern gezeigt hat.
Austausch mit Polizei
Der Bezirk bemüht sich redlich, für Verständigung zu sorgen. Zu den verlängerten Schutzzonen betont Vorsteherin Steffi Lamp: “Die Rückmeldungen zeigen, dass die Maßnahmen überwiegend positiv wahrgenommen werden.” Man sei mit Polizei, Standbetreibern und Anrainern ständig im Austausch.
Trotzdem Probleme
Maßnahmen wie die Verbotszone und mehr Polizeipräsenz seien unumgänglich, können aber auch nicht garantieren, dass es ruhig bleibt. Daher betont Lamp auch: “Mir ist aber klar: Waffenverbots-und Schutzzone allein lösen die Herausforderungen nicht. Es braucht weiterhin ein gemeinsames Vorgehen auf mehreren Ebenen.”
Man wolle sich die vielen positiven Aspekte des belebten und beliebten Yppenplatzes nicht durch einige wenige gewaltbereite Menschen zerstören lassen.


