Rund 300 Gäste aus Industrie, Wissenschaft, Start-ups und Politik kamen zur Eröffnung des AI:AT Coworking Hub in der Karl-Farkas-Gasse 22. Ein wichtiger Schritt, mit dem Wien seine Rolle als europäischer KI-Hotspot weiter ausbaut. Der Hub soll Unternehmen, Forschungseinrichtungen und öffentliche Institutionen vernetzen, Kompetenzen stärken und den Zugang zu modernster KI-Infrastruktur erleichtern.

Beim Eröffnungs-Event im Marx Palast hob Innovations- und Infrastrukturminister Peter Hanke die wichtige Rolle der AI Factory in der Stärkung von digitaler Souveränität und als zentrales Element im KI-Ökosystem des Landes hervor. © AI:AT/Krisztian Juhasz

Beim Eröffnungs-Event im Marx Palast hob Innovations- und Infrastrukturminister Peter Hanke die wichtige Rolle der AI Factory in der Stärkung von digitaler Souveränität und als zentrales Element im KI-Ökosystem des Landes hervor. © AI:AT/Krisztian Juhasz

Wien als Knotenpunkt von KI-Entwicklung

Innovations- und Infrastrukturminister Peter Hanke sprach beim anschließenden AI Factory Austria AI:AT Event 2026 im Marx Palast von einem „Meilenstein für Österreichs digitale Souveränität“. Mit der AI Factory Austria (AI:AT) entstehe ein zentraler Zugangspunkt für anspruchsvolle KI-Projekte, inklusive Hardware, Trainingsangeboten und Expertenwissen. Besonders KMU und Start-ups profitieren von einfachen Einstiegsmöglichkeiten in Hochleistungs-KI und EuroHPC-Ressourcen.

Auch europäische Perspektiven standen im Fokus. Vertreter mehrerer AI-Factories aus dem EU-Raum diskutierten Infrastruktur, Technologietransfer und die Wettbewerbsfähigkeit Europas. Damit wurde Wien einmal mehr zur Bühne für europäische Innovationspolitik.

Rund 300 Stakeholder, das AI:AT-Konsortium und europäische AI Factories diskutierten souveräne KI, EuroHPC-Zugang und Umsetzung. © AI:AT/Krisztian Juhasz

Rund 300 Stakeholder, das AI:AT-Konsortium und europäische AI Factories diskutierten souveräne KI, EuroHPC-Zugang und Umsetzung. © AI:AT/Krisztian Juhasz

Praxis, Training und messbare Erfolge

Seit dem Start des Enablement-Programms 2025 wurden bereits über 20 Trainings mit mehr als 900 Teilnehmern durchgeführt. Mehr als 40 Organisationen – von Start-ups bis zur öffentlichen Verwaltung – wurden begleitet und zahlreiche Partnerschaften und Community-Events aufgebaut.

Praxisbeispiele aus dem Hub-Umfeld zeigten, wie KI-Anwendungen in der Industrie und in jungen Unternehmen konkret umgesetzt werden. Der Coworking Hub fungiert dabei als „Trainingsraum der Zukunft“ und bietet ein breites Spektrum an Wissensformaten: vom Einstiegskurs über Executive-Formaten bis hin zu technischen Deep-Dives.

Die Abendveranstaltung verband politische Einordnung, europäische Perspektiven und Praxisbeispiele aus dem österreichischen KI-Ökosystem. Wien wurde einmal mehr zur Bühne für europäische Innovationspolitik. © AI:AT/Krisztian Juhasz

Die Abendveranstaltung verband politische Einordnung, europäische Perspektiven und Praxisbeispiele aus dem österreichischen KI-Ökosystem. Wien wurde einmal mehr zur Bühne für europäische Innovationspolitik. © AI:AT/Krisztian Juhasz

Coworking als Motor für Innovation

Der neue Hub bietet 94 Arbeitsplätze und vereint aktuell 67 Co-Worker aus 28 Unternehmen und fünf Branchen. Als physischer Treffpunkt sollen hier Kooperationen entstehen, Projekte wachsen und sich neue Geschäftsmodelle entwickeln. Getragen wird AI:AT vom AIT Austrian Institute of Technology und Advanced Computing Austria gemeinsam mit einem starken Konsortium aus Universitäten, Forschungseinrichtungen und Innovationspartnern.

Ziel ist es, wissenschaftliche Exzellenz rasch in wirtschaftliche und gesellschaftliche Wirkung zu überführen. Mit dem AI:AT Coworking Hub gewinnt die Landstraße einen wichtigen Standort für Innovation, der die KI-Masterminds Europas vernetzen soll. Wien setzt damit ein selbstbewusstes Signal bei seiner Positionierung im europäischen Rennen um die Zukunft der Künstlichen Intelligenz.

www.ait.ac.at