Abgeordneter zum Nationalrat a. D. Hermann Krist wurde einstimmig für weitere vier Jahre als Präsident wiedergewählt. Damit setzt die ASKÖ weiterhin auf Erfahrung und Kontinuität an der Spitze. Auch das bewährte Vorstandsteam bleibt unverändert: Mag.a Petra Huber (Fitness und Gesundheitsförderung), Mag. Gerhard Widmann (Finanzen) und Mag. Dr. Thomas Zacharias (Sport und Internationales) wurden als Vizepräsident:innen bestätigt. Generalsekretär Michael Maurer wird das Gremium weiterhin beratend unterstützen.
Neben dem Vorstand erhielten auch das Präsidium sowie die Bundeskontrolle einhellige Zustimmung der Delegierten – ein deutliches Signal für den eingeschlagenen Kurs.
Zusammenarbeit im Sport im Fokus
In den Grußworten wurde vor allem die Bedeutung der Zusammenarbeit im organisierten Sport hervorgehoben. Vertreter:innen von Sport Austria, ASVÖ und Sportunion betonten unisono, wie wichtig ein gemeinsames Auftreten der Verbände ist.
Sport-Staatssekretärin Michaela Schmidt unterstrich dabei die Relevanz der „Täglichen Bewegungseinheit“ (TBE). Dieses zentrale Projekt soll weiter ausgebaut werden. Gespräche mit dem Gesundheits- und Bildungsministerium über zusätzliche finanzielle Mittel verlaufen laut Schmidt vielversprechend.
Auszeichnungen für Engagement im Sport
Ein besonderer Moment des Bundestags war die Verleihung staatlicher Auszeichnungen: Vizepräsidentin Petra Huber sowie Peter Heger, Vizepräsident der ASKÖ Burgenland, wurden für ihr Engagement geehrt.
Auch langjährige Funktionäre wurden gewürdigt: Mag. Peter Korecky (ASKÖ WAT Wien) und Bgm. a. D. Rupert Dworak (ASKÖ Niederösterreich) erhielten Ehrenmitgliedschaften. Den Ehrenamtspreis „move“ nahm Harald Millgrammer vom Laufclub Oberpinzgau entgegen.
Blick nach vorne: Bewegung, Inklusion und weniger Bürokratie
Präsident Hermann Krist skizzierte in seiner Rede die zukünftigen Schwerpunkte der ASKÖ. Im Fokus stehen neben der „Täglichen Bewegungseinheit“ auch Themen wie Inklusion, E-Mobilität, Mentorship und der Abbau von Bürokratie.
Besonders hob Krist die Arbeit im Kinderschutz sowie erfolgreiche Kooperationen mit Fachverbänden hervor. „Die ASKÖ war immer geprägt vom sozialen Engagement, vom Einsatz für Gleichberechtigung und für die Demokratisierung des Sports“, betonte er. Die Vereine seien dabei das Fundament: „Dort werden unsere Werte gelebt – darauf bin ich sehr stolz.“
Sport und Kultur als gelungener Abschluss
Für einen stimmungsvollen Ausklang sorgten musikalische Beiträge von „Alarie“ – alias Alissa Mörz – sowie beeindruckende Vorführungen des Vereins Dance-Emotion Salzburg. Damit wurde der Bundestag nicht nur sportlich, sondern auch kulturell abgerundet.