Großeinsatz der Gruppe Sofortmaßnahmen in den Bezirken 4, 5 und 6: In Trafiken wurden Hunderte illegale Zigaretten entdeckt.
Gemeinsam mit dem Zollamt, dem Arbeitsmarktservice (AMS), der Gesundheitskasse (ÖGK), der Wiener Polizei und weiteren Dienststellen der Stadt wurden insgesamt acht Betriebe kontrolliert. Ziel war die Überprüfung der arbeits-, sozialversicherungs- und gewerberechtlicher Bestimmungen.
Handyshop als Umschlagplatz
Der Großeinsatz war ein “Erfolg”: In einem Handyshop in Margareten wurde eine größere Menge an illegalen E-Zigaretten sichergestellt. In enger Zusammenarbeit mit dem Zollamt konnten insgesamt 327 Stück aus dem Verkehr gezogen und beschlagnahmt werden.
Gleich fünf Festnahmen
Zudem konnten insgesamt fünf Personen festgestellt werden, die mutmaßlich illegal beschäftigt wurden. Das AMS erstattete vier Anzeigen nach dem Arbeitslosenversicherungsgesetz (ALVG). Die ÖGK brachte fünf Anzeigen nach dem Allgemeinen Sozialversicherungsgesetz (ASVG) ein und seitens städtischer Dienststellen wurden neun weitere Anzeigen gestellt.
Volle Härte
„Bei Schwarzarbeit, Abgabenbetrug oder Verstößen gegen Jugend- und Nichtraucherschutzbestimmungen, wie etwa dem illegalen Handel mit E-Zigaretten, gehen wir mit der vollen Härte des Gesetzes vor“, betont Walter Hillerer, Leiter der Gruppe Sofortmaßnahmen.