Mit dem Spatenstich für den neuen Zentralbau startet in der Klinik Favoriten eines der größten Bauprojekte des Wiener Gesundheitsverbundes. Der Neubau wird künftig zentrale medizinische Leistungen unter einem Dach bündeln und damit das Herzstück des Standorts bilden. Dann wird dieser 8 der bestehenden Pavillons integrieren. Zu den vielen Abteilungen, Ambulanzen und weiteren Funktionsbereichen zählen etwa eine neu etablierte Zentrale Notaufnahme, Intensivmedizin, Nierenheilkunde, Psychosomatik und Diabetologie, Infektions- und Tropenmedizin, Kardiologie, Neurologie sowie die Lungenheilkunde.

Christoph Wenisch, Evelyn Kölldorfer-Leitgeb, Sabine Schmaldienst, Michael Lischent, Jing Hu und Andrea Mautz (v.l.) @ BV 10

Christoph Wenisch, Evelyn Kölldorfer-Leitgeb, Sabine Schmaldienst, Michael Lischent, Jing Hu und Andrea Mautz (v.l.) @ BV 10

„Mit diesem Großprojekt entwickeln wir den Standort gezielt weiter: Wir ermöglichen kürzere Wege, fördern eine enge Zusammenarbeit der Fachbereiche und stellen eine optimale Patient*innen-Versorgung auch in Zukunft sicher – und das auf 65.000 m² Nutzfläche. Das entspricht rund 9 Fußball-Feldern“, erklärt Evelyn Kölldorfer-Leitgeb, Generaldirektorin des Wiener Gesundheitsverbundes.

Beeindruckende Dimensionen und starke Vernetzung

Mit neun Ebenen und einem Bau-Volumen von rund 255.000 m³ wartet das Gebäude einerseits mit beeindruckenden Dimensionen auf und wird andererseits wie ein Puzzleteil in gewachsene Strukturen eingesetzt. So ist der Zentralbau eng mit bestehenden Gebäuden am Areal verbunden. Etwa mit dem 2016 eröffneten Mutter-Kind-Zentrum. Ergänzend ist er über unterirdische Versorgungsgänge mit Einrichtungen wie dem Labor vernetzt und damit funktional in das gesamte Areal integriert. Der Bau erfolgt in mehreren Etappen bei laufendem Klinikbetrieb. Während der gesamten Bauzeit bleibt die medizinische Versorgung für Patienten uneingeschränkt aufrecht.

Der erste Bauabschnitt soll 2030 in Betrieb gehen, die Gesamtfertigstellung ist bis 2035 geplant.