Experimentelles im Schaukasten

nosko

Dass das Bezirksmuseum dank ­seines Direktors Richard Felsleitner ständig für neue Attraktionen gut ist, wissen die Bewohner der Brigittenau seit mehreren Jahren. Nun dient seit kurzem der Schaukasten, der auf dem Fußweg vom Brigittaplatz in Richtung Hannovermarkt steht, als „Außenstelle“ des Museums.

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Parodie?

Die derzeit laufende Mini-Ausstellung ­avantgardistischer Künstler trägt den Titel „Alltag der unausgesprochenen Dinge“. Die Exponate sind nicht wirklich selbsterklärend und lassen Assozia­tionen zu Fellen exotischer Tiere aufkommen.

Insgesamt erinnert die der­zeitige Installation stark an die Auslage von einem der ­unzähligen Geschenkartikelgeschäfte, die seit einigen ­Jahren wie die Schwammerln aus dem Boden schießen und bei denen man nicht weiß, für welche Produkte sie eigentlich stehen. Vielleicht ist die Schau ja als Parodie auf ­derartige Läden gedacht.