Vor und nach dem Eingriff rundum bestens versorgt. Foto: Franziskus Spital/Felicitas Matern

Das Konzept der Tagesklinik, in welcher kleinere Eingriffe vorgenommen werden, gewinnt hierzulande erst langsam an Bedeutung und bringt viele Vorteile. Im Franziskus Spital gibt es seit vergangenen Herbst die Möglichkeit, kleinere Eingriffe tagesklinisch durchzuführen.

 Aufgrund der Pandemie wurden viele Behandlungen und medizinisch „nicht dringend notwendige“ Operationen verschoben. Der Rückstau, der durch die verschobenen Operationen entstanden war, ist mittlerweile abgearbeitet worden. Vor allem in den vergangenen Monaten wurde deutlich, dass Früherkennung und Vorsorge nicht nachgereiht werden dürfen, selbst wenn wir für eine längere Zeit im Corona-Zustand leben müssen.

Im Trend liegen die gesteigerte Nachfrage und der wachsende Versorgungsbedarf bei gleichbleibender medizinischer Qualität. Nicht zuletzt natürlich auch wegen Corona wollen Patientinnen und Patienten so kurz wie möglich im Spital sein. Vor allem bei minimal-invasiven Verfahren sprechen Vorteile wie eine schnellere Rehabilitation und Rückkehr in den Alltag, geringere postoperative Schmerzen und weniger Wundinfektionen für einen tagesklinischen Aufenthalt. Die Patientin oder der Patient werden am Morgen auf der Tagesklinik Chirurgie aufgenommen und gehen nach der Operation noch am selben Tag nach Hause. Voraussetzungen dafür sind ein guter Allgemeinzustand, eine Begleitung und die Gewährleistung der weiteren häuslichen Betreuung für die nächsten 24 Stunden.

In der Tagesklinik werden derzeit 25 chirurgische Eingriffe wie Leisten-, Nabel- und kleine Narbenbruchoperationen, Lymphknotenentnahmen, proktologische Eingriffe, Venen-Operationen sowie Operationen an der Hand durchgeführt.

„Aufgrund der hohen Qualitätsstandards bei Medizin und Pflege geht der Trend immer mehr zu tageschirurgischen Eingriffen in vielen Fachbereichen. Ob stationärer oder tagesklinischer Aufenthalt – unsere Patienten können sich darauf verlassen, dass sie kompetent und in herzlicher, familiärer Atmosphäre unseres Spitals versorgt werden“, erklärt Primarius Doz. Dr. Herwig Pokorny, Vorstand der Chirurgie und Leiter des Kompetenzzentrums für Hernienchirurgie im Franziskus Spital Margareten.

Das Wiener Ordensspital hat Verträge mit allen Kassen, ist gemeinnützig und steht allen Menschen offen. Mit den Standorten Wien-Landstraße und Wien-Margareten entstand es 2017 aus der Fusion des Krankenhauses St. Elisabeth mit dem Hartmannspital.

Mehr Informationen:
www.franziskusspital.at